WEEKLY 25/2026 | SBTi Update | Green Jobs | Wie wirkt eigentlich das Lieferkettengesetz? | Newsletter-Empfehlung
Shownotes
Moritz steigt ein mit der wahrscheinlich wichtigsten Nachricht des Jahres: Die Science Based Targets Initiative veröffentlicht ihren überarbeiteten Corporate Net-Zero Standard V2.0, mit weitreichenden Folgen für Verlader und Spediteure. Timo berichtet dann über eine Studie zur Entwicklung von Stellenangeboten rund um die sogenannte Green Economy. Moritz hat Zahlen zum Lieferkettengesetz mitgebracht, die zeigen, ob und wie es eigentlich wirkt. Zum Schluss gibt es noch zwei Empfehlungen: Timo bespricht das Portal Maritim und Moritz den Newsletter „Talking Climate“ von Katharine Hayhoe.
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Corporate Net-Zero Standard V2.0: https://files.sciencebasedtargets.org/production/files/Corporate-Net-Zero-Standard-version-2.pdf
FT-Artikel zur Kritik an “best effort“: https://www.ft.com/content/d98a876a-1ea0-40ae-bf3e-b9acf1aca27f?syn-25a6b1a6=1
LKSG-Studie: https://www.globalcompact.de/mediathek/publikationen/publikation/due-diligence-in-german-business
Portal Maritim: https://portalmaritim.de/
Talking Climate: http://www.talkingclimate.ca
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00:00:00: Das gleiche in grün weekly am neunzehnten juni.
00:00:03: Zwei tausendundsechsten zwanzig so eine neue woche ist wieder am start.
00:00:22: die fußball.
00:00:22: wem hat begonnen?
00:00:24: wir sind total im fußbalfieber aber die welt dreht sich natürlich weiter.
00:00:27: was haben wir dabei moritz?
00:00:29: siehst du das fußbalfieber?
00:00:30: in meinem gesicht
00:00:31: ja
00:00:32: So, wie angekündigt.
00:00:33: Ich habe mitgebracht das SPDI-Update.
00:00:36: Am April der
00:00:38: XXVI.,
00:00:39: also vor langer Zeit haben wir im Podcast mit Noelle Fröhlich und Andreas Mündel von DHL über Book & Claim geredet und eine Aussage der beiden damals war damit Book&Claim wirklich funktionieren kann muss SPDI das anerkennen sonst wird es schwer.
00:00:57: Die Science-Based Targets Initiative hat ihren überarbeiteten Corporate Net Zero Standard veröffentlicht, Version zwei Punkt Null und Book and Claim ist dabei.
00:01:07: Am Donnerstag, elfter sechster wurde das Dokument veröffendlicht.
00:01:10: ich habe beim Schneiden der Folge davon gelesen.
00:01:12: zu dem Zeitpunkt gab es dann noch nicht so viele Reaktionen drauf.
00:01:17: auch heute am Montag denn wir nehmen aus Termingründen so früh in der Woche auf wie noch nie gibt es da noch nicht allzu viel zu lesen, das wird sich jetzt am Freitag wenn ihr die Folge hören könnt wohl geändert haben.
00:01:29: SPDI was ist das?
00:01:30: Mehr als elf tausend Unternehmen und Finanzinstitute haben bislang wissenschaftsbasierte Ziele gesetzt.
00:01:37: der SPDI Standard Ist also jetzt nicht irgendein Nischen-Dokument, sondern wirklich sowas wie die Sprache in der große Unternehmen über NetZero Reden, Ziele setzen berichten und so weiter.
00:01:49: Entsprechend intensiv wurde jetzt über die letzten zwei Jahre an der Weiterum die Weiterentwicklung gerungen und entsprechend relevant und einflussreich ist eben dieses Update.
00:02:01: Der neue Standard wird zum ersten Februar siebenundzwanzig wirksam.
00:02:04: die Validierung nach den neuen Regeln startet im ersten Quartal, siebenundzwanzig also.
00:02:09: jetzt noch kein Grund zur Hektik.
00:02:12: Zum Inhalt der Standard sortiert Unternehmen neu ein.
00:02:16: es gibt künftig Kategorie A für große und mittlere Unternehmen und Kategorie B für die meisten KMU oder größere Unternehmen aus sich entwickelnden Ländern und dem jeweils angepasste Pflichten.
00:02:28: Pflicht für alle sind kurzfristige fünf Jahresziele.
00:02:31: Scope eins und zwei müssen alle setzen, Scope drei müssen große Unternehmen setzen und das übergreifende net zero Ziel selbst ist jetzt optional.
00:02:40: Das eigentlich verbindliche sind die kurzfristigen Ziele.
00:02:43: Die SBDI verschiebt damit das Gewicht von diesen ganz fernen Jahreszahlen auf das was in den nächsten fünf Jahren passiert.
00:02:51: Die zentralen Regeln bleiben streng, Zertifikate zählen weiterhin nicht für SCOB-I-II-III-Ziele.
00:02:58: Der Fortschritt wird allein am physischen Treibhausgasinventar gemessen.
00:03:02: Daneben gibt es aber eben eine wichtige Öffnung.
00:03:05: Marktbasierte Instrumente wie Ebenbuck and Claim oder Massenbilanz werden formell als legitime Zielerfüllung anerkannt Dort, wo Emissionen im geteilten System liegen und darunter zählt dann Strom- und Gasnetze oder Logistik-Netzwerke.
00:03:24: Sie werden getrennt vom Inventar berichtet und müssen Integritätskriterien erfüllen – genau an dieser Stelle gibt es ja gerade sehr viel Aktivität beim Smart Trade Center und einer größeren Community, wo es genau darum geht um die Überarbeitung dieses Market Based Mergers Framework!
00:03:41: Für die Logistik ist diese Öffnung für Book & Claim also eine wirklich wichtige Nachricht, aber eben auch der Auftrag das jetzt nicht zu verkacken mit diesen Integritätskriterien.
00:03:53: Die dann vielleicht doch nicht so integer sind wie sie zuerst klingen.
00:03:56: bis jetzt haben wir das ja wirklich ganz gut hinbekommen und das sollte bitte auch so bleiben.
00:04:01: denn geradezu um die Frage was ist denn jetzt wirklich additional?
00:04:05: Da gibt es schon sehr unterschiedliche Perspektiven drauf!
00:04:08: Was für die Logistik beziehungsweise den Transport noch wichtig und neu ist, Well to Weal ist vorgeschrieben als Bilanzierungsrahmen.
00:04:19: Das macht total viel Sinn und ja es ist schön dass das nun auch offiziell eingefordert wird.
00:04:25: Es gibt nur eine Reihe weiterer Änderungen im Framework insgesamt für mein Gefühl sehr viel flexibilisiert.
00:04:32: Man versucht das Zielsystem an die Unternehmensrealität anzupassen, das sagt man auch genauso in der Einleitung – damit verabschiedet man sich natürlich irgendwie vielleicht auch so ein Stück weit von dem Science-Based ist meine Eindruck.
00:04:47: Das aber auch bei SPDI keine komplett neue Entwicklung und insgesamt zeigen Studien, dass auch für andere freiwillige Zertifizierung und Standards.
00:04:57: Denn das dürfen wir nicht vergessen – es muss niemand machen!
00:04:59: Das ist komplett freiwillig.
00:05:01: Je populärer etwas wird, desto größer wird der Druck den eigentlichen Markenkern anzupassen und zu flexibilisieren um populär zu bleiben.
00:05:13: Kritik gibt es unter anderem daran, dass Unternehmen ihre Ziele verfehlen dürfen sofern sie wissenschaftsbasierte bestmögliche Bemühungen, also Best-Efforts.
00:05:23: Nachweisen Hindernisse offenlegen und Belege für die Handeln vorlegen
00:05:28: können.".
00:05:29: Die SPDi erklärt das mehr Transparenz über Zielverfehlung den Unternehmen ja helfen würde auch rechtliche und reputationsbezogene Risiken zu steuern.
00:05:39: Ja näher an der Unternehmensrealität aber noch wirklich Science Base wie es mal gedacht war weiß ich nicht.
00:05:46: Wir verlinken den Standard selbst, hundertfünf Seiten.
00:05:49: Aber darunter viel Intro, viele Begriffserklärungen was ich auch spannend finde so dass halt wirklich ganz genau auseinandergezogen wird.
00:05:58: Was heißt denn Shell, Must, Should und so weiter?
00:06:01: Was sind Best Efforts?
00:06:03: weil man natürlich davon ausgehen kann uns ja auch erwartbar das da Worte ganz ganz genau auf die Goldwaage gelegt werden und dass vielleicht unterschiedliche Parteien Menschen Organisationen unterschiedliche Verständnisse von Worten hätten, wären sie nicht definiert.
00:06:19: Und wir verlinken auch ein FT-Artikel – das ist so einer der ersten, der sich ein bisschen kritischer vor allem mit dem Best Effort auseinandersetzt gar nicht im Kontext von Logistics sondern gerade mit dem Aufhänger Gas Powered Data Centers von Meta und so weiter.
00:06:36: insgesamt sicher eine gute Nachricht Das Fazit von vielen Rückmeldungen, die ich gelesen habe unter diesen Posts.
00:06:46: Nicht perfekt aber besser als vorher!
00:06:53: Ich habe eine weitere Studie mitgebracht, die den Titel trägt Die deutsche Wirtschaft auf dem Weg zur Green Economy.
00:07:00: Das ist eine Studie, die am zwanzigsten Mai dieses Jahres veröffentlicht worden war oder ist die Bertelsmann Stiftung.
00:07:08: Erarbeitet wurde diese Studie vom marktwirtschaftlich und arbeitgebernah geprägten Institut der deutschen Wirtschaft in Köln.
00:07:18: Und was haben die gemacht?
00:07:19: Die haben Stellenauschreibung, offene Stellen analysiert von Jahr zwanzig neunzehn bis zwanzivzwanzig.
00:07:27: Das waren ungefähr siebzig Millionen Online-Stellenanzeigen, die die durchforstet haben und haben die tatsächliche Personalnachfrage analysiert wenn es um Green Economy geht.
00:07:37: Also nicht Meinungen oder Absichtserklärung, die haben tatsächlich einen Bedarf analysiert.
00:07:41: Die wichtigste Erkenntnis schon mal vorab diese ökologische Transformation ist längst kein Nischenthema mehr.
00:07:48: fast jede dritte ausgeschriebene Stelle in Deutschland also knapp dreißig Prozent hatte zwanzig fünfzwanzig ein Bezug zur Green Economy.
00:07:55: Zwanzig neunzehn waren das noch jede fünfte Stelle also rund zwanzzig Prozent.
00:08:01: so zu den Kernaussagen dieser Studie.
00:08:03: Erstens.
00:08:04: Die Green Economy wird zum Mainstream, die Zahl der grünen Stellenanzeigen stieg von zwei Millionen Euro.
00:08:12: Das sind jetzt die absoluten Zahlen zu den Prozentzahlen, die ich gerade gesagt habe.
00:08:17: Unternehmen suchen zunehmend Fachkräfte für eben Nachhaltigkeit Klimaschutz und Ressourceneffizienz.
00:08:21: Eine weitere Kehraussage ist die Industrie treibt diesen Wandel besonders.
00:08:27: Die Industrie gilt hier als Vorreiter.
00:08:29: Dort hatten nämlich im Jahr zwanzig, fünfzwanzig bereits vierzig Prozent aller Stellen an Zeigen einen Bezug zur Green Economy.
00:08:36: Nachhaltigkeit wird zunehmend als wirtschaftliche Chance verstanden etwa durch Energieeinsparungen und eben neue Technologien.
00:08:42: die Autorinnen interpretieren das so dass gerade Industrieunternehmen massiv Fachkräfte suchen um Produktion, Energieverbrauch und Prozesse nachhaltiger zu gestalten.
00:08:52: Die dritte Erkenntnis wo die meisten Jobs entstehen?
00:08:56: Kreislaufwirtschaft ist das größte Thema.
00:08:58: Die meisten Stellen entfallen auf die Kreislaufwirtschaft als solches, also Circular Economy.
00:09:02: Das sind ungefähr eine Million Stellen.
00:09:06: Danach folgt Umweltschutz und Emissionsminderung.
00:09:08: Da sind ungefähr hunderttausend Stellen.
00:09:10: Verkehrswende rund vierhundertzwanzigtausends Stellen.
00:09:13: erneuerbare Energien rund dreihundertfünfvierzigtausenden Stellen.
00:09:17: Und Energieeffizienz da sind rund drei hundertvierzichttausende Stellen.
00:09:20: Vierte Erkenntnis?
00:09:21: Die stärksten Wachstumsbereiche.
00:09:23: nicht überall wächst.
00:09:24: Die Nachfrage gleich stark.
00:09:25: besonders dynamisch Entwickeln Sie sich im reichen Nachhaltigkeitsberichterstattung und Green Finance.
00:09:32: Dort haben wir einen Zuwachs von ungefähr hundert, sieben, fünfzig Prozent gegenüber zwanzig neunzehn.
00:09:36: Das ist ein Faktor von zwei Komma sechs.
00:09:39: Neuerbare Energien, Hundert, neun, dreißig Prozent mehr, Faktort zweikommer vier Natur- und Artenschutz, hundertnein Prozent mehr Umweltschutz und Emissionsminderungen.
00:09:48: Einen achtzig Prozent.
00:09:50: Erneuerbare Energien boom.
00:09:52: Seit Jahrzehnte haben sich die Stellenangebote in diesem Bereich mehr als verdoppelt, besonders gefragt sind Fachkräfte für Solarenergie-, Windkraft-, Elektrotechnik-, Heizungs- und Klimatechnik- und Projektmanagement der Energiewende.
00:10:05: Und die letzte Erkenntnis Ostdeutschland sticht hierbei hervor.
00:10:08: viele ostdeutsche Regionen weisen einen besonders hohen Anteil an Green Economy Stellen auf.
00:10:13: Gründe sind Strukturwandel Forschungszentren und gezielte Investitionen.
00:10:19: Jetzt kurz zur möglichen Kritik bzw.
00:10:21: Einordnung, die Studie misst Stellenanzeigen nicht die tatsächliche Zahl neugeschaffener Jobs.
00:10:26: das heißt sie zeigt sehr gut wohin Unternehmen investieren wollen.
00:10:29: Sie beweist aber nicht automatisch dass alle Stellen besetzt werden oder dass die gesamte Wirtschaft bereits nachhaltig ist.
00:10:35: trotzdem gilt die Nachfrage nach Personal als ein sehr guter Frühindikator für wirtschaftliche Entwicklung.
00:10:40: Die Energiewende schafft nicht nur Klimaschutz sondern auch Millionen Neuerbeschäftigungsmöglichkeiten und ist inzwischen fest im deutschen Arbeitsmarkt verankert.
00:10:48: Mein Fazit aus der Studie, die ich heute mitgebracht habe.
00:10:51: Natürlich verlinken wir das wieder wie immer in den Show-Nutz.
00:10:54: Ich finde schon überraschend hoch.
00:10:57: Da würde mich die Inklusionskriterien interessieren.
00:11:02: Also was?
00:11:03: Wie niedrig ist die Hürde über die ich springen muss damit dass ein Green Economy Job ist?
00:11:13: Das UN-Global Compact Netzwerk Deutschland hat ausgewertet, was deutsche Unternehmen unter dem Lieferkettengesetz tatsächlich berichten.
00:11:24: Und alle BAFA-Berichte der ersten beiden Jahre dieser Unternehmen wurden angeschaut.
00:11:30: So, welche Erkenntnisse liefert die Studie?
00:11:33: erstens?
00:11:34: Beim Systemaufbau wirkt das Gesetz ziemlich durchschlagend.
00:11:38: Achtundneunzig Prozent der Unternehmen haben Risikomanagement, Grundsatzerklärung und Beschwerdeverfahren etabliert.
00:11:45: Unter dem freiwilligen Nationalen Aktionsplan davor erfüllten zwanzigzwanzig nur drei zehn Bis siebzehn Prozent vergleichbare Standards.
00:11:54: Wer also behauptet, Freiwilligkeit hättest du auch getan?
00:11:58: Ne, das hier zeigt hat es nicht!
00:12:01: Zweitens, forty-seven Prozent der Unternehmen geben an im eigenen Betrieb kein einziges prioritäres Risiko zu haben.
00:12:09: Die selben Unternehmen priorisieren aber ganz munter Risiken bei ihren Differanten.
00:12:14: Im Schnitt identifizieren Unternehmen mehr Riesikokategorien, wenn sie nach außen schauen als wenn Sie nach innen schauen.
00:12:21: ob das jetzt tatsächlich an sauberen eigenen Betrieben liegt oder daran dass eigene Risiken vielleicht auch regulatorisch unbequemer sind weiß man nicht.
00:12:31: Drittens und das ist für mich der Kern wie werden Verstöße überhaupt gefunden?
00:12:35: Die Antwort ist nicht durch Audits.
00:12:38: Beim Mittelbahnzulieferern, also Tier zwei und weiter lag die proaktive Erkennungsquote durch interne Prozesse bei exakt null!
00:12:48: Kein einziges Unternehmen hat dort aus eigener Analyse heraus ein Verstoß entdeckt.
00:12:55: Gefunden wird über Beschwerdekanäle und externe Hinweise unternehmen mit Beschwerden oder substanzierter Kenntnis.
00:13:02: Substanzierte, das ist übrigens eins meiner Lieblingsworte in diesem ganzen Regularienkosmos.
00:13:07: Da entdecken sie zu achtundvierzig Prozent Verstöße und unternehmen ohne externe Signale nur zu sieben Prozent.
00:13:14: Dieses viel diskutierte und belächelte Beschwerdeverfahren ist also faktisch der einzige Kanal, der überhaupt funktioniert, in der Tiefe der die verkehrte um irgendwelche Verstösse zu finden.
00:13:26: Vierter befand wo Verstößer gefunden wurden wird auch gehandelt.
00:13:32: rund neunzig Prozent der Unternehmen leiten Abhilfe-Maßnahmen ein.
00:13:37: Nur löst sich das Problem mit der Entfernung so ein bisschen in Luft auf, gelöst werden nach Selbstauskunft seventy fünf Prozent Erfälle im eigenen Betrieb siebenundfünfzig Prozent beim direkten Lieferanten und in der Stufe drauf dann nur noch elf Prozent.
00:13:54: Was heißt jetzt alles?
00:13:55: Die Studie liefert eigentlich beiden Lager an Argumente.
00:14:00: Den Kritikern, weil das Gesetz erzeugt vor allem Systeme und Papier und zwei Drittel der Unternehmen finden gar nichts und alles ist am Ende ja auch selbst auskunft ohne Prüfung.
00:14:11: aber auch den Verteidigern denn das System funktioniert prinzipiell und ausgerechnet die Instrumente die im omnibusprozess zur Disposition standen sind laut dieser Studie eben.
00:14:23: die wirklich Verstöße aufdecken fand ich ganz spannend verlinkt in den show notes.
00:14:32: Ich habe noch etwas dabei, das Portal-Maritim und das Projekt Sturmklar machen.
00:14:38: Zunächst mal das Portal Maritim.
00:14:40: Das ist ja im Jahr zwei Tausend vierundzwanzig gegründet worden.
00:14:43: Es ist eine Plattform für maritime Bildung Sicherheit und Umweltbewusstsein.
00:14:47: Das Portal will nicht nur warnen sondern ganz praktische Hilfe anbieten Kurse zu Wetterkunde und Navigation, maritime Grundausbildung Checklisten und Sicherheitswissen Austausch in einer sogenannten Bordgemeinschaft Unterstützung für Wassersport, Wasserwirtschaft und Umweltschutz Notfallinformationen und Vernetzung mit Institutionen wie dem Deutschen Wetterdienst oder Seenot-Rettungseinrichtungen.
00:15:08: Das Projekt Sturmklammmachen vom Portal Maritime nutzt ein Bild aus der Seefahrt deswegen auch der Name.
00:15:15: Seeleute warten nicht bis der Sturm bereits da ist sie machen vorher alles Sturmklar, genau diese Idee verfolgt das Projekt.
00:15:22: In einer umfangreichen Timeline zeigen Sie dass wissenschaftliche Warnungen seit Jahrzehnten bekannt sind und dass wir uns heute bereits mitten in den Auswirkungen befinden besonders die maritime Welt mit Küsten Schifffahrt und Wassersport sei vor den Folgen betroffen.
00:15:35: doch statt Untergangsstimmung setzt das Projekt auf Bildung Vernetzung und praktische Vorbereitung.
00:15:40: über Kurse Sicherheitswissen und gemeinschaftliches handeln sollen Menschen im Wassersportun der Schifffahrt in Zukunft mehr und mehr dann eben auch in der Logistik, darüber hinaus besser im Allgemeinen auf die Zukunft vorbereitet werden.
00:15:53: Also den Botschaft lautet nicht Untergang sondern eben Vorbereitung, mehr Bildung, mehr Zusammenarbeit und frühzeitiges Handeln sollen helfen, besser durch die kommenden Veränderungen zu steuern.
00:16:04: Zum Schluss noch eine Newsletter-Empfehlung.
00:16:06: ich habe abonniert drei thematische Newsletter.
00:16:09: einer davon ist der von Tobias Wagner und ein zweiter kommt hier.
00:16:15: Catherine Hayhoe ist eine sehr bekannte Klimawissenschaftlerin und schreibt in Talking Climate über Klimawissenschaft und Lösung.
00:16:24: Das Besondere ist der Ton, also sie liefert gute Nachrichten lässt die schlechten aber nicht weg.
00:16:30: es sind immer drei Segmenten in jeder E-Mail The Good News the Not So Good News and What You Can Do.
00:16:37: Also wir stellen fest is auch auf Englisch Aber damit kommt ja jeder klar Es geht ihr viel ums Reden mit allen möglichen Menschen nicht um Angst, nicht um Schuld sondern darum wie man überhaupt mit Menschen über Klima ins Gespräch kommt.
00:16:50: Die Zielgruppe für diesen Newsletter ist darum auch sehr breit also nicht jeder!
00:16:56: Nicht jede Ausgabe des Newsletters führt bei mir jetzt immer zu einem großen Learning insgesamt aber trotzdem sehr wertvoll und empfehlenswert natürlich verlinkt in den Schauen uns.
00:17:07: wie könnte es anders sein?
00:17:09: Das war's für heute Ein schönes Wochenende.
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