Alexandra Alt von FineCom über Textilaufbereitung, das Foto als Erfolgsfaktor und die Grenzen der Automatisierung (#71)
Neuware kommt in Chargen: 20 Stück, eine Farbe, eine Größe, alle identisch. Ein Kleidungsstück, das schon getragen wurde, hat dagegen keinen Zwilling. Es hat eine bestimmte Vorbesitzerin, einen bestimmten Fleck und einen bestimmten klemmenden Reißverschluss. Klingt nach einer Kleinigkeit, hebelt aber vieles aus, worauf Lager, Kommissionierung und Qualitätskontrolle sonst gebaut sind.
Alexandra Alt ist Teil der Geschäftsleitung von FineCom und führt das niederbayerische Familienunternehmen gemeinsam mit ihrem Bruder in dritter Generation. Angefangen hat alles vor 70 Jahren mit einer chemischen Reinigung, später kamen Färberei und Jeansaufbereitung dazu, seit 2014 liegt der Schwerpunkt auf E-Commerce-Logistik und Recommerce. Das alte Handwerk ist...