WEEKLY 39/2026 | Kondensstreifenvermeidung | Report-Time mit Timo | Kabelklau | 2500 Teslas

Shownotes

Moritz hat zwei Studien zum Thema Kondensstreifen dabei. Wie die entstehen, warum sie ein Problem sind und wie man sie vermeiden kann, darum geht es im ersten Teil der Folge. Dann holt Timo mit einem Report-Doppel aus: den Sustainability People Pulse und den whatif? Report von Right based on science. Anschließend geht es munter weiter mit einem Wasserstoff-Nachklapp zur IAA Transportation, einem Kabelklau in Köln und einer Großbestellung von 2.500 Tesla Semis in den USA.

-- Kondensstreifen von T&E: https://www.transportenvironment.org/te-deutschland/articles/neue-studie-kondensstreifen-vermeiden-koennte-erderwaermung-durch-luftverkehr-um-zehn-jahre-verzoegern Kondensstreifen und DLR: https://www.science.org/doi/10.1126/sciadv.aeg7503 Sustainability People Pulse: https://www.sustainability-people.com/pulse/ Whatif? https://right-basedonscience.de/what-if/ 2500 Teslas: https://calstart.org/catalyst-mobility-and-smart-freight-centre-launch-zet-scale-program/

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00:00:00: Das gleiche in grün weekly am fünfundzwanzigsten september.

00:00:04: zwei tausendund sechsund zwanzig neue woche.

00:00:20: neues weekly umgedrehte vorzeichen diesmal.

00:00:22: ich bin im büro.

00:00:23: moritz ist auswärts unterwegs, wo wird er uns gleich sagen?

00:00:27: Ich kann nur jetzt schon mal behaupten Die einspielung des jingles tat mir ein bisschen im ohr wäre.

00:00:32: es lag eventuell an der verbindung die nicht ganz optimal ist moritz.

00:00:35: Wo bist du?

00:00:37: liebe grüße aus der hauptstadt der zimtschnecken aus guppenhagen.

00:00:44: Die Verbindung ist tatsächlich mehr suboptimal.

00:00:47: Tolles Hotel Veylan, ich habe die Hälfte von dir nur verstanden!

00:00:50: Aber es ist nicht so richtig.

00:00:51: dein Gesicht hab' ich gesehen beim Jingle und das hat tatsächlich zu mich gelassen.

00:00:55: So mal gucken ob du mich jetzt verstehst.

00:00:57: fangen wir mal an.

00:01:03: Ich hab heute irgendwie Kopfschmerzen.

00:01:05: kein Wunder schau mal nach oben die sprühen schon wieder.

00:01:08: diesen Satz aus dem einmal eins der Verschwörungstheoretik gab ich bisher zum glück noch nie jemanden wirklich sagen gehört.

00:01:15: Ich wüsste auch wirklich nicht wie man da angemessen darauf reagiert.

00:01:19: Die Rede ist natürlich von Kondensstreifen, die entstehen wenn heiße feuchte Abgase in Reiseflughöhe auf Luft von minus vierzig Grad und kälter treffen.

00:01:30: der Wasserdampf kondensiert dann an winzigen Partikeln aus dem Abgas bisher vor allem an Ruß und gefriert dann sofort zu Altkristallen.

00:01:38: meistens ist der Streifen auch direkt.

00:01:40: nach wenigen Minuten weg Fliegt die Maschine aber durch eine eisübersättigte Luftschicht, bleibt der Streifen stehen und breitet sich aus und wird zur künstlichen Zirruswolke.

00:01:51: Und die reflektiert so wie wir sie dann am Himmel sehen tagsüber etwas sondigt hält aber vor allem die Wärmestrahlung der Erde fest.

00:02:00: unter dem Strich wärmt sie also und Nacht sogar besonders weil dann gar nichts zu reflektieren ist.

00:02:05: In der Summe liegt die Klimawirkung der Kondensstreifen in der Größenordnung der eigentlichen CO²-Emission des Luftverkehrs.

00:02:14: Und ja, ich habe mich damit beschäftigt weil es diese Woche zwei spannende Veröffentlichungen gab.

00:02:18: erstens ein Briefing von Transport und Environment das den wissenschaftlichen Stand zu Kondenzstreifen Vermeidungs zusammenfasst.

00:02:27: und so die wichtigste Zahl da wenn's ab zwanzig dreißig beginnen würde mit Vermeindungsmaßnahmen Und dann bis zu den Erwärmungen der Kondensstreifen wegfallen könnte durch getroffene Maßnahmen.

00:02:41: Dann erreicht die Luftfahrt ihren Erwährungsbeitrag von abgeschätzt nur kamer null acht Grad erst, zwanzig fünfzig stattzwanzig vierzig.

00:02:49: Also zehn Jahre Aufschub klingt als sollte man sich damit mal beschäftigen.

00:02:55: Spannend fand ich auch die Verteilung von dem Kondenzstreifen aufkommen.

00:03:01: In den letzten Jahren haben wir im Jahr, am Ende des Jahres, in der die Flüchtlinge durch Kondensstreifen verursacht.

00:03:22: Das ist eine sehr große Fragezeichen, denn einfach umleiten – so leicht Denn tagsüber kann der selbe Streifen wärmen oder kühlen, je nach Uhrzeit und Form.

00:03:36: Deswegen macht es am meisten Sinn nach diesen Briefing zufolge mit Nachtflügen anzufangen.

00:03:43: Und wo?

00:03:44: Naja in dichten Luftstraßen also wo viel Verkehr ist.

00:03:47: da konkurrieren dann viele Streifen um dieselbe Feuchtigkeit und weicht eine Airline aus holt sich natürlich den Nachbarstreifen das Wasser und der Nutzen schrumpft, deshalb macht es Sinn in dünnbeflugenden Korridoren anzufangen oder es eben netzweit zu koordinieren.

00:04:04: Und überhaupt wann und wie Streifen entstehen ist nicht so ganz klar!

00:04:08: Wenn man's über Navigation probiert dann lernt man und das Risiko ist klein für den Weg über den Kraftstoff die man auch gehen könnte also weniger Schwefel, weniger Aromate.

00:04:22: Da sieht es schon ein bisschen anders aus, denn niemand kann heute verlässlich vorhersagen ob eine andere Kraftstoff in modernen Triebwerken die Erwärmung wirklich senkt.

00:04:30: Dieses Briefing von T&I empfiehlt daher auch explizit die Messkampagnen EC, LIF III und Vulkan – habe ich noch nie von gehört – fortzusetzen!

00:04:41: Und damit zur zweiten Quelle, denn genau diese Vulkan-Messungen sind gerade erschienen.

00:04:46: das ist durchgeführt vom DLR.

00:04:49: Eiskristalle brauchen ja, wie eben schon gesagt kleine Partikel an denen sich der Wasserdampf anlagern kann und bisher ist das vor allem Ruß.

00:04:56: Und lange war deshalb die Hoffnung dass modernere Triebwerke mit weniger Ruß auch weniger Kondensstreifen erzeugen.

00:05:03: Das DLR hat es jetzt überprüft.

00:05:05: und wie macht man das?

00:05:06: Man fliegt im Abgasstrahl von einer Maschine hinterher und misst!

00:05:09: Und das haben sie gemacht.

00:05:10: Zwei, ich glaube ein A-Rer-Ninzen, Neo und A-Dreienundzwanzig Neo.

00:05:14: da sind sie hinterher gefahren in besorgniserregend kurzer Distanz und haben Messung vorgenommen.

00:05:20: Und das Ergebnis?

00:05:21: Der Ruhs ist tatsächlich fast vollständig verschwunden, die Zahl der Partikel insgesamt bleibt aber unges vergleich!

00:05:27: Und anstelle von Ruhstrittern eben zum Beispiel Schwefel im Kraftstoff.

00:05:32: oder die Partikel kommen aus dem Schmieröl... ...und taugen genauso gut als Keime für Eiskristalle.

00:05:37: Das Problem verschwindet also nicht, er wechselt so ein bisschen das Medium.

00:05:42: dann Ein anderer Kraftstoff hat man hier festgestellt, kann durchaus helfen.

00:05:47: Aber auch das hat Nebenwirkungen die noch nicht zu Ende verstanden sind.

00:05:50: Interessanter Side Fact finde ich.

00:05:52: an einem der Flugzeuge wurden beide Triebserke verglichen und das stärker Verschlissene von beiden verbrauchte mehr Öl und stieß deutlich mehr dieser Partikel aus.

00:06:01: auf nem Foto sieht man sogar dass der Kondensstreifen auf der Seite deutlich dichter ist.

00:06:07: Das ist noch ein Einzelbefund aber wenn sie sich bestätigt dann wird auch die Wartung eines Triebwerks natürlich plötzlich noch mehr zur Klimafrage als ohnehin.

00:06:16: Was klar sein sollte, aber ich sage zu Sicherheit, Kondensstreifen zu vermeiden ersetzt natürlich keine Zielzweireduktion.

00:06:23: das vielleicht zur Vollständigkeit links zu beiden Studien in den Show-Nord.

00:06:30: Ja!

00:06:30: Ich habe zwei Reports mitgebracht einmal den Sustainability People Pulse Report vom Sommer zwanzig sechsundzwanzig und dann den What If Report zwanzi sechsund zwanzich.

00:06:40: fangen wir erstmal mit dem ersten an Den Sustainability people pulse report.

00:06:46: Was ist das?

00:06:46: Das ist keine klassische Studie, sondern eigentlich viel mehr ein Stimmungsbarometer für Nachhaltigkeitsmanagement im Dachraum.

00:06:53: Herausgeber ist Sustainability People – das ist eine Vermittlungsagentur für nachhaltig- keitsmanagerinnen Interims und Beraterin.

00:07:03: Die Befragung fand statt im Juli.

00:07:04: zwanzig sechsundzwanzig insgesamt, wurden dreihundertvierzig Personeninterviewen, zweihundertsechzig Nachhaltigheitsmanagehausunternehmen.

00:07:14: Gemessen wurde die aktuelle Stimmung und die Erwartung an den nächsten sechs Monate.

00:07:19: Eine Kennzahl, die ermittelt worden ist der sogenannte Pulswert, der ist ein Durchschnittswert, er liegt jetzt in diesem Report bei zweiundsechzig Komma Sechs Punkten.

00:07:28: das sind gut drei Punkte höher als in der letzten Ausgabe,

00:07:31: d.h.,

00:07:31: die Stimmung dreht wieder nach oben denn besonders der Zukunftsplik hat sich tatsächlich deutlich gebessert nach dem Stimmungstief, aber die zentrale Botschaft lautet auch im Report leiser wird es aber leichter eben nicht.

00:07:47: Die größten Herausforderungen in diesem Report sind immer noch auf Platz eins Budget und Ressourcen ganz interessant.

00:07:54: auf Platz zwei ist jetzt die regulatorische Unsicherheit.

00:07:57: Die ist nämlich deutlich gewachsen.

00:07:58: und jetzt eben auf Platz zwei, die war vorher viel tiefer.

00:08:02: Auf Platz drei ist Datenmanagement und Qualität und auf Platz vier ist Management Commitment beziehungsweise das Fehlende.

00:08:09: Wandel in der Arbeitsweise, dass es auch abgefragt worden bzw wurde von vielen Interviewpartnern oder Interview-Interviews erzählt weniger große Townhalls und tauchen mehr isolierte Einzelprojekte halt auf mehr Integration in bestehende Prozesse,

00:08:26: d.h.,

00:08:27: Nachhaltigkeitszenkenzahlen wandern im Finance und Einkaufsreviews was eine gute Entwicklung ist.

00:08:33: Budgets sind an bestehenden Kostenstellen angedockt und die regulatorischen Anforderungen sind in konkrete To-Do-Listen organisiert.

00:08:42: Moritz das, was dich freuen wird... KI ist ein entscheidender Faktor in dieser Befragung geworden, eine der wichtigsten Trends quasi in diesem Puls Stimmungsbarometer.

00:08:53: Aber vor allem dann eben nur fokussiert auf Entlastungen und Automatisierung also nicht als Ersatz oder so.

00:09:00: Beispiel aus dem Report Manuel ist zusammen für einen gesammelten Datenkostet Zeit die für die Umsetzung eben fehlt.

00:09:06: KI soll in dem Zusammenhang eben vor allem bei Konsolidierung und Transformation unterstützen.

00:09:12: Damit bleibt eine Frage zum Schluss.

00:09:14: Macht KI die Nachhaltigkeitsarbeit wirklich wirksamer oder automatisieren wir nur Datensammelung?

00:09:19: Reports, die ohnehin schon keinen Impact haben?

00:09:22: Das ist ne sehr zugespitzte Frage.

00:09:23: ich weiß aber Wir sehen dass KI dort unterstützen kann.

00:09:28: das bestätigt dieser Report.

00:09:29: Aber mehr Daten und mehr Automatisierung bedeutet eben im Umkehrschluss nicht mehr Nachhaltigkeit.

00:09:35: Das meine Zusammenfassung zu dem Sustainability People Pulse Report.

00:09:38: natürlich findet ihr den Link wieder in den Show-Notes.

00:09:42: und damit komme ich zu dem zweiten Report.

00:09:44: Moritz, könntest du die Freundlichkeit besitzen mal auf dem Buzzer zu kloppen?

00:09:50: Der zweite Report nennt sich What If Report, der Herausgeber ist Write Based on Science.

00:09:57: das ist auch ebenfalls kein akademisches Papier sondern ein Jahresreport eines Klimadatenanbieters nämlich genau von Write Based On Science.

00:10:11: ist das sogenannte XDC-Modell, X Degree Compatibility.

00:10:15: Die Grundidee dahinter ist, Emissionen im Verhältnis zur Wertschöpfung eines Unternehmens auszurechnen – also heißen EBITDA plus Personalkosten.

00:10:22: und dass dann eben vergleicht man mit den µ Grad Sektorfaden oder dem Sektorfahrt und hypothetisch ist der dann am Ende hochskaliert auf die ganze Welt.

00:10:32: Das Ergebnis ist eine plakative Gradzahl, die eigentlich nichts anderes aussah als würde die Welt so wirtschaften wie eben genau dieses Unternehmen käme es zu einer X-Grad Erwärmung.

00:10:42: Das ist das Konzept dahinter.

00:10:44: Dafür wären drei Kennzahlen benutzt einmal das Baseline XDC also der Frage oder die Antwort hat die Frage wo würde das Unternehmen stehen wenn sie weiter wie bisher machen quasi ohne Anstrengungen?

00:10:56: dann gibt es den X DC Track Record also die zentrale Kennzahl.

00:11:00: da hinter verbickt sich der tatsächlich gefahrene Kurs seit dem Basisjahr.

00:11:05: Und dann gibt es noch das Target XDC, wo würde das Unternehmen stehen wenn es sein eigenes Klimaziel vollständig erreicht?

00:11:12: Ja umfang der Untersuchung auf Basis genau dieser Kennzahl.

00:11:16: erstmals wurden nicht nur die DAX-Fürzig untersucht sondern die komplette DAX Familie soll heißen mit MDAX und SDAX.

00:11:23: Insgesamt hundertsechzig Unternehmen wären möglich gewesen, allerdings nur ein siebzig waren tatsächlich auswertbar.

00:11:29: Hintergrund zu kurze Daten rein fehlende Emissionsdaten die einfach nicht gegeben waren oder eben es handelte sich um Finanzinstitute.

00:11:38: das Ergebnis ist eher ernüchternd denn die Transition verliert an Dynamik tatsächlich.

00:11:43: Zwei tausend fünfzwanzig sind es nur noch sechsen zwanzig von ihm genau diesen einen siebzig Unternehmen die auf Paris Kurs sind.

00:11:50: im Vorjahr war uns noch achtundzwanziger also zwei mehr.

00:11:53: Fünfzwanzig Unternehmen haben sich tatsächlich sogar verschlechtert.

00:11:55: Neunzehn haben sich verbessert und der Rest ist mehr oder weniger gleichgeblieben.

00:11:59: Interessant ist auch die Aufteilung nach den Indizes, also Indices soll jetzt über DAX-Fürzig, MDAX und SDAX.

00:12:05: Beim DAX-Fürzig sieht so aus, dass sieben Zwanzig von vierzig Unternehmen auswertbar waren.

00:12:10: Der Medienkurs der verbessert sich von zwei Komma zwei auf eins Komma acht Grad.

00:12:14: aber das täuschen wenig denn elf Unternehmen haben sich tatsächlich verschlechtert und nur sieben verbessert.

00:12:19: Verbesserung ist mehr in der Mitte des Feldes beispielsweise bei Unternehmens wie Merck Siemens oder die Deutsche Telekom.

00:12:25: Die Verschlechterungen sind mehr am oberen Rand also Unternehmen die ohnehin schon weit weg vom Ziel waren.

00:12:30: Das heißt also die Quintessenz daraus ist das Feld spreizt sich auseinander beim M-Dux hingegen.

00:12:36: Nur sieben von sechsundzwanzig sind auf Kurs, vorher waren es acht und der Median verschlechtert sich.

00:12:41: von drei Komma fünf auch drei Kommasieben Grad.

00:12:43: und das Interessante ist dass wir hier keine Spreizung sehen sondern der gesamte M-dux bewegt sich quasi als Block.

00:12:50: Das ist ungenommen der Beweis.

00:12:51: business as usual ja auffällige Unternehmen das sei nochmal an der Stelle erwähnt Spitzen Reiter mit dem niedrigsten und besten XTC Track Record ist die GEA Gruppe.

00:13:01: Die liegt bei null Komma Acht Grad Aktuell und Delivery Hero Bei Null Komma Neun Und Tui Mit Bei Eins Komma Eins Grad.

00:13:11: Ich freu mich auf Schneiden weil dann verstehe ich tatsächlich was Du gerade erzählt hast.

00:13:15: die Verbindung ist ganz furchtbar.

00:13:17: Noch ein Wasserstoff nachklappt.

00:13:19: zur IAA.

00:13:20: Letzte Woche habe ich Ganz Viel von Batterie LKW Berichtet.

00:13:24: Deshalb Heute den Nachtrag Denn in Hannover gab's auch Beim Wasserstoff Bewegung.

00:13:28: Zum Messestart haben Daimler Truck, Volvo, Toyota und Bosch zusammen mit Total Energy sind anderen eine Allianz angekündigt oder verkündet.

00:13:37: Die den Hochlauf in Europa beschleunigen soll beginnend in Deutschland und mit Blick aufs Zwanzigdreißig.

00:13:43: die Argumentation ist bekannt Wasserstoff als Ergänzung zur Batterie für lange Strecken hohe Nutzlast kurze Tankzeiten.

00:13:51: spannend aber auch einen neuen Argumentationsstrang den ich gelesen habe aller Ja wie mir verstanden, Ladepausen sind bei Batterien ja gerade wegen der Lenkzeitregelung kein Problem.

00:14:01: Aber wenn die LKW alle irgendwann mal autonom fahren dann Daimler will ab Ende zwanzig sechsundzwanzig eine Kleinserie von einhundert Next Gen H-Zwei Trucks bauen.

00:14:13: drei davon sollen bis Mitte siebenundzwundzig bei Duxer im Test angekommen sein.

00:14:18: Der Truck fährt mit flüssig Wasserstoff und soll deutlich über tausend Kilometer schaffen.

00:14:22: Toyota hat ein neues Brennstoffzellensystem gezeigt.

00:14:26: Gania will er proben, Iviko will auch was bauen und Volvo will gar beides.

00:14:31: Brennstoffzelle und Wasserstoffverbrenner!

00:14:35: Ich finde ja diese ganzen Grabenkämpfe zu dem Thema extrem ermühtend.

00:14:38: so nicht nur die beiden gleichen Dudes, die wirklich bei jedem LinkedIn-Post über Wasserstoff die gleichen Artikel immer wieder in die Kommentare kopieren.

00:14:46: Die habt ihr sicher auch schon mal gewöhnt sondern insgesamt Was man ja ziemlich objektiv finde ich feststellen kann, Batterie elektrisch hat einfach gerade ein wahnsinnigen Vorsprung in der Reihe für die Technik und auch in der Verbreitung aufwahr von Ladeinfrastruktur usw.

00:15:02: Und mir stellen sich zwei Fragen, die finde ich zumindest kein hauptberuflicher Wasserstoffbefürworter bisher zufriedenstellend beantworten konnte oder zumindest habe ich es noch nicht gehört.

00:15:14: Erstens Wie sollen die Preise für grün Wasserstoff in den nächsten Jahrzehnten konkurrenzfähig werden?

00:15:19: Angesichts des einfach sehr hohen Stromverbrauchs einer Herstellung und der Konkurrenz mit anderen Sektoren, zum Beispiel fürs Betreiben von Stahlwerken oder die Herstellung von wasserstoffbasierten Kraftstoffen für See- und Luft.

00:15:31: Und es heißt ja immer, zukünftig wird schon bestimmte Anwendungsfälle geben wo Wasserstoff mehr Sinn macht als Batterie.

00:15:40: Das haben wir auf der Zukunft Transport auch zum Beispiel gehört.

00:15:43: Da wird's dann aber auf.

00:15:44: Ich frag mich ganz neugierig, was kann das denn sein?

00:15:48: Also da fehlt mir die Antwort, die für mich so persönlich das Investitions- und Fördermittelfeuerwerk rechtfertigen würde.

00:15:55: oder ist es gar nicht das Tourenprofil, was man glaubt wo es vielleicht eins gibt, was passt sondern glaubt man bei den Herstellern dass es immer Leute geben wird, die einfach in einem Fahrzeug etwas verbrennen wollen.

00:16:07: wenn jemand eine Idee hat ich bin echt nicht an Graben kämpfen oder Polemik interessiert Aber...ich frage mich das wirklich Was kann das sein?

00:16:14: Also gerne, wer damit.

00:16:19: So eine Kurznews noch zum Schluss.

00:16:22: Überschrift ist Kabelklau in Köln.

00:16:25: klingt wie eine TKKG-Folge Ist aber eine kleine Randnotiz aus der Welt Der Elektromobilität die irgendwie zeigt Wie herrlich unsere Zukunft manchmal an der Gegenwart hängen bleibt.

00:16:35: Ich bin ja ein kleines Rabbithola gefallen muss ich zugeben.

00:16:39: Ich habe nämlich einen Artikel gefunden der hat mich interessiert.

00:16:41: In Kölnedewakusen haben Metalldiebe in über sechzig Fällen Kabel an E-Ladesäulen geklaut.

00:16:48: Das ist der Stand von Ende August, und damit sind das schon genauso viele Fälle wie im gesamten Vorjahr.

00:16:55: Die Masche dabei.

00:16:56: Kupferkabel raus trennen mit Profiwerkzeug bis zu zehn Kilokupfer pro Kabel und dann eben beim Schrotthändler abgeben.

00:17:03: Der Schrottpreis liegt ungefähr bei fünf Euro pro Kilogramm.

00:17:05: Das macht rund fünfzig Euro Beute pro Kable.

00:17:09: Die Reparaturkosten für den Betreiber liegen zwischen fünftausend und achttausende Euro pro Ladesäule.

00:17:14: Das ist schon mal erstmal ein ganz krasses Verhältnis, wie ich finde.

00:17:18: Besonders betroffen sind Discounterparkplätze Möbelhäuser im Kölner Norden.

00:17:23: Die Ladeseulen sind teils wochenlang eben außer Betrieb.

00:17:26: die Gegenmaßnahme der Betreber ist auch ganz interessant.

00:17:31: smarte, vernetzte KI-geschützte Diebstahlschutzvorrichtung oder so sondern eben Alarmdraht, Sirene und grelles Licht also im Grunde die Einbruchssicherung vom Gartenhäuschen unserer Eltern.

00:17:41: Na ja Zukunftstechnologie, Immobilität verteidigt mit neunziger Jahre Einbruchsschutz.

00:17:46: Ich will mich jetzt nicht drüber lustig machen ich finde das eine ganz ganz interessante in Anführungszeichen eine interessante Meldung.

00:17:54: Ich sage das schon eingangs, ich bin da so ein kleines Rabbit Hole gefunden weil ich habe übrigens nicht nur den Bericht aus Köln gefunden im Netz sondern eben auch einen Panorama-Bericht von vor einem Jahr wo schon Kabel in Schweden geklaut worden sind.

00:18:06: also es ist nicht nur ein kölner respektive Problem in Deutschland anscheinend ist das auch an Europa ein Problem.

00:18:13: Auch das verlinke ich gerne.

00:18:14: in den Show Notes könnt ihr euch gerne mal angucken dass meine kleine Kurz News Kabelklau in Kölnen.

00:18:22: So, jetzt sind wir schon ganz schön weit in der Zeit.

00:18:24: Aber ich nehme das noch mit rein weil es so aktuell ist und weil's immer gut ist, mit einer positiven Nachricht zu enden finde ich.

00:18:32: zweitausendfünfhundert eLkw auf einen Schlag.

00:18:35: In den USA haben große Verlader über die Allianz Setscale Den bislang größten eLKW Auftrag des Landes angestoßen.

00:18:43: zweieinhalb tausend batterieelektrische Class-Aid-Sattelzugmaschinen also die schwerste Kategorie.

00:18:50: Organisiert wird das Ganze von Catalyst Mobility und dem Smart Trade Center.

00:18:54: Mit dabei sind unter anderem Microsoft und PepsiCo.

00:18:57: Die Idee ist, die Verlader bündeln ihre Frachtnachfrage damit die Hersteller zu Stückzahlen kalkulieren können, die kein einzelnes Unternehmen hinbekäme nachfragemäßig.

00:19:08: In der Ausschreibung setzt sich Tesla als Hauptlieferant durch drei weitere sind als Alternativen gelistet Und bestellt wird formal über ein Leasinggeber Der dann den durchführenden Carriern das Restwertrisiko abnimmt.

00:19:20: Das wird so als eine der größten Bremsen beim Umstieg angesehen.

00:19:25: Eingesetzt werden die LKW zunächst in zehn frachtstarken Hubs, das Ziel sind langfristig Zehntausend Fahrzeuge und mehr, dass diese eine Order den US-Bestand an schweren E-Lkw jetzt fast verdoppeln soll sagt natürlich vor allem was über die bisher winzige Anzahl von E-lkw in den USA.

00:19:44: nicht nur da!

00:19:45: Das Modell selbst kennt man schon aus der Schiffer zum Beispiel wo Verlader über Semba gemeinsam emissionsarme Transporter ausschreiben und so den Redereien ein bisschen Planungssicherheit geben.

00:19:55: Spannend wird, ob aus der Absichtserklärung auch pünktlich rollende LKW werden Denn Lieferzeitpunkte nennt die Pressemitteilung nicht!

00:20:03: Schönes Beispiel in dem die Verlada mal eine wichtige Rolle spielen Und Link natürlich in den Show notes.

00:20:10: Das war Weekly für heute.

00:20:11: Liebe Grüße aus Kruppenhagen Bis nächste Woche.

00:20:16: Das Gleiche in Grün ist ein Podcastprojekt von Timur Landner und Moos Petersen.

00:20:20: Neu weekly folgen gibt es jeden Freitag, jeden zweiten Dienstag gibt's eine neue Folge mit Gast!

00:20:25: Bei Fragen-und Anregungen erreichte uns unter podcastetdgig.show.

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