Gabriele Maurer von Jungheinrich über den Weg von Zielen zu Wirkung (#70)

Shownotes

Nachhaltigkeitsziele? Hat heute jeder. Aber wie wird aus so einem Ziel eine Handlung, und wer macht die eigentlich? Genau das ist der Job von Gabriele Maurer. Bei Jungheinrich verantwortet sie Nachhaltigkeit, Resilienz und EHS: die wenig glamouröse Arbeit, aus Strategiepapieren Projekte zu machen, die in den Fachbereichen von der Entwicklung bis zum Vertrieb tatsächlich ankommen.

Jungheinrich kennen die meisten als den Staplerhersteller aus Hamburg: börsennotiert, rund 20.000 Beschäftigte, 5,5 Milliarden Euro Umsatz, die Flurförderflotte seit Jahren komplett elektrisch. Gabriele ist ursprünglich aus dem Qualitätsmanagement gekommen und hat den Sprung ins Sustainability Management gemacht, als das Thema 2019 zum Strategiethema wurde. Heute steuert sie mit einem nach ESG organisierten Team die Transformation des Konzerns und erzählt uns, warum sie mit einer Forderung nach mehr Nachhaltigkeit offene Türen eingerannt hat.

Mit ihr sprechen Timo und Moritz über Fragen wie:

• Wie kommt man vom Ziel zur Umsetzung. Wie bindet Jungheinrich die Fachbereiche ein? • Wie viel Carbon Footprint steckt in der Lieferkette? • Was macht einen alten Stapler zum „Youngstar"? • Wie bekommt eine Batterie mit 80 Prozent Restkapazität noch ein zweites, drittes und viertes Leben? • Wenn sich rund 99 Prozent eines Fahrzeugs erneuern lassen und der Business Case stimmt, warum ist Kreislaufwirtschaft dann noch immer nicht in der Breite der Wirtschaft angekommen? • Was hat Resilienz mit Nachhaltigkeit zu tun? • Wie zahlt eine Kreislaufstrategie direkt auf die Krisenfestigkeit eines Unternehmens ein?

Hätte diese Folge eine Farbe, es wäre RAL 1028. Schnell einschalten!

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Gabriele Maurer: https://www.linkedin.com/in/gabriele-maurer-606012120/ Jungheinrich: https://www.jungheinrich.de/

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00:00:00: Aber daher war es für mich umso größer, die Überraschung mit einer Forderung zum Thema Nachhaltigkeit offene Türen einzurennen.

00:00:06: Und das kann ich wirklich nur sagen – das Thema Nachhaltigkeit wird sehr gut akzeptiert bei Jürgen Heinrich weil jeder den Sinn dahinter versteht und dass ist für mich auch der große Kern in der Kommunikation die Sinnhaftigkeit rausstellen aus dem Wissen, dass die Fahrzeuge am Ende ihrer ersten Nutzungsphase noch nicht das Lebensende erreicht haben.

00:00:25: jeden jungen Heinrich Mitarbeiter in der Seele weht hat ein gutes Fahrzeug zu entsorgen.

00:00:29: Und daraus ist das Thema eh anstanden, wieder einen Fahrzeug aufzuarbeiten und neu

00:00:34: anzubieten.".

00:00:35: Also das ist vielleicht der große Schlüssel für dieses Thema Resilienz.

00:00:40: Egal wie gut man sich darauf vorbereitet die Krise ist immer eine Antrale, die man im anderen plant hat.

00:00:55: Wir kommen zu das gleiche Grün dem Podcast und um Nachhaltigkeit in Logistik und Lieferkette mit Timur Landner und Moritz Petersen.

00:01:02: heute geht es ab!

00:01:03: in die Intralogistik.

00:01:05: Über Nachhaltigkeitsziele zu reden ist einfach, fast jedes große Unternehmen hat heute welche gedruckt auf Hochlands mit Jahreszahl dahinter.

00:01:13: Die spannende Frage kommt ja erst danach – wie wird aus so einem Ziel tatsächlich eine Handlung und wer macht sie eigentlich?

00:01:21: Unser heutiger Gast macht genau das!

00:01:23: Gabriele Maurer verantwortet bei Jungheinrich Nachhaltigkeit, Resilienz & EHS.

00:01:28: Jungheinerich kennen die meisten als den Staplerhersteller aus Hamburg Börsen notiert rund zwanzigtausend Beschäftigte, fünfmal Milliarden Umsatz.

00:01:35: Die Flotte komplett elektrisch!

00:01:37: Wir wollten zunächst einmal wissen welche Entwicklung das Thema Nachhaltigkeit bei Jungheinrich genommen hat über die Jahre?

00:01:43: Wie Gabriele's Abteilung eigentlich aufgesetzt ist und wie sie innerhalb des Unternehmens mit den Fachbereichen von der Entwicklung bis zum Vertrieb zusammenarbeitet.

00:01:52: Wir reden über Stahl als größten Emissionsbrocken in der Lieferkette über alte Staabler, Batterien, die ein zweites Leben bekommen und über die Frage, warum ein gutes Kreislaufmodell so offensichtlich Sinn ergibt.

00:02:06: Und trotzdem bis hier nicht in der Breite der Wirtschaft ankommt.

00:02:10: Viel Spaß mit Gabriele Maurer

00:02:11: von Junghainrich!

00:02:29: Jürgen

00:02:30: Heinrich wird wahrscheinlich jedem Hörer bekannt sein.

00:02:32: Nichtsdestotrotz kannst du uns mal einfach noch einmal ganz kurz vorstellen, wie groß ihr seid und was ihr alles so tut?

00:02:38: Genau gerne!

00:02:39: Jürg-Heinrich sitzt in Hamburg ist eine Aktiengesellschaft und ein weltweiter Anbieter für die Intralogistriklösung.

00:02:47: Wir bieten quasi alles an, was sich im Lager bewegt gesteuert wird und automatisiert wird.

00:02:52: Das Unternehmen beschäftigt rund zwanzigtausend Mitarbeitende Und gehört zu den führenden Anbiedern in Europa und auch global.

00:03:00: Im Geschäftsjahr twenty-fünftzwanzig war der Umsatz so rund bei fünf, fünf Milliarden Euro.

00:03:05: Das heißt wir sind schon ein größerer Anbieter.

00:03:08: Strategisch setzen wir auf elektrische Antriebe das heißt unsere Fahrzeugflotte ist seit Jahren rein elektrisch.

00:03:14: Automatisierung und Software Und für das Thema Nachhaltigkeit natürlich steigen wir ja gleich nochmal ein welche besonderen Angebote wir da haben.

00:03:22: Vielleicht nochmal ganz kurz zurück zu deiner Person.

00:03:25: Wie bist du zu Junge Heinrich gekommen und kannst du uns auch mal einen Einblick geben, wie dein beruflicher Alltag so aussieht?

00:03:32: Ja gerne!

00:03:34: Ich bin ursprünglich in Mannheim gestartet mit dem Thema ... ja... Wirtschaftsingenieur Studium, bin dann in der Automotive Industrie gewesen relativ lange und dann über Medizin- und Sicherheitstechnik in den Norden gewandert.

00:03:48: Dort habe ich dann Jungheinrich kennengelernt und bin im Jahr zwei Tausend achtzehn zu Junghainrich gewechselt ursprünglich in der Qualitätsersicherung also Qualitäzmanagement das ist nämlich mein Steckenpferd aus der Historie und habe dort mit meinem ehemaligen Arbeitgeber Sustainability Management studiert.

00:04:03: Darüber hinaus habe ich bei JungHainrich quasi den Shift vom Qualität Management zum Sustainability Management geschafft, weil Jürgen Heinrich die Nachhaltigkeitsstrategie im Jahr twenty-fünfundzwanzig entwickelt hat und mich dafür quasi mit engagiert hat.

00:04:18: Und Magst du uns nochmal kurz einen Einblick darüber geben?

00:04:21: Wie mein Alltag aussieht...

00:04:22: Was macht man denn wenn man so einen langen komplizierten Titel hat bei Jürger Heinrich?

00:04:26: Ja, also mein Arbeitsalltag ist gefüllt von vielen, vielen Terminen wie ihr euch das sicherlich denken könnt.

00:04:33: Wir haben unser Team so aufgebaut dass es nach ISG organisiert ist.

00:04:37: Das heißt wir haben ein Team für Environmental, für Social und für Governance.

00:04:41: Themen da ich auch die Themen Resilienz und EHS betreue sind dort auch jeweils eine Team am der Arbeit Und wir organisieren quasi die Transformation von Jungheinrich zu einem nacherlikeren Unternehmen als Konzern aus der Zentrale.

00:04:56: Das heißt, wir haben unsere Strategie erstellt die Ziele bis zu zwanzig dreißig abbildet und wir sind verantwortlich die Maßnahmen mit den Fachbereichen abzusprechen, Projekte zu leiten, Projkte abzustimmen.

00:05:09: Und darüber definiert sich eigentlich mein Alltag also viele Projektabstimmungen, viele Gespräche mit Kollegen zum Thema Transformationen, zum Thema Zielerreichung und natürlich auch der Austausch mit dem Team selbst.

00:05:20: Wenn du sagst, wie magst Du Wir quantifizieren?

00:05:23: Zumindest grob!

00:05:25: Jetzt muss ich kurz überlegen, wie viele wir mittlerweile sind.

00:05:27: Weil wir sind natürlich durch die Themen nach und nach gewachsen.

00:05:30: Wir sind eine Abteilung mit einigen fest angestellten aber auch sehr vielen Praktikanten weil wir sehen dass die Themen die wir betreuen immer eine sehr hohe Änderungsrate haben und dort praktikant eigentlich unheimlich hilfreich sind Themen neu zu erarbeiten.

00:05:46: gleichzeitig ist es auch ein super interessanter Bereich für Praktikanter eben über Sustainability oder Resilienz einzusteigenden Unternehmen das heißt immer zwischen vierundzwanzig und dreißig Leuten, die zum Thema zu den drei Themenblöcken arbeiten.

00:06:00: Kannst du uns einen Überblick darüber geben?

00:06:02: Ein bisschen in die Historie hineingedacht.

00:06:05: Was ja gerade schon gesagt hat nachhaltigkeitsstrategie zwanzig fünfzwanzi.

00:06:07: Mittlerweile haben wir sechsundzwanzeig.

00:06:08: Ich habe jetzt auch die Nachhaltigkeit-Strategie zweizigdreißig ... erarbeitet, aber kannst du uns noch ein bisschen aus der Historie heraus mal mit auf die Reise mitnehmen.

00:06:16: Wie habt ihr damals begonnen?

00:06:17: Vielleicht auch noch bevor du auch schon da warst?

00:06:20: vielleicht kannst du es uns auch auch schon mal ein bisschen anlegen.

00:06:21: wie war diese gesamte Reise bis zum heutigen Tag eigentlich?

00:06:24: Genau bevor ich angefangen habe, hat der Nacherlichkeit schon eine Abteilung gehabt bei Jungheinrich.

00:06:29: Wurde auch schon bearbeitet.

00:06:30: wir haben auch den nachherlichkeitsbericht schon geschrieben.

00:06:32: das heißt des thema nacherlichkeit war bei jungheinrich schon bekannt und wurde auch bearbeitet.

00:06:38: aus der strategie perspektive wurde zwanzig neunzehn entschieden dass es in die strategie zwanzifünftzwanzig aufgenommen werden soll.

00:06:46: Strategie ist immer ein Schwerpunkt Thema worauf sich das Unternehmen dann konzentriert.

00:06:50: Das heißt, es war wichtig dass eben das Thema Sustainability ein Strategiethema wird weil es eben auch andere Fachbereiche betrifft sich dort weiter zu entwickeln.

00:06:59: Das war auch einen Meilenstein für das Thema Nachhaltigkeit bei Jungheinrich, weil damit ja auch die Sichtbarkeit im Unternehmen ganz andere wird.

00:07:08: wir haben die Strategie zwanzig fünfzwanzig als Interdisziplinäres Team erarbeitet.

00:07:12: Das ist auch sehr wichtig, weil auch andere fachbereiche natürlich einen großen Beitrag zur Strategie Umsetzung haben.

00:07:18: Und darüber hinaus haben wir dann auch die Ziele definiert, die dann bis zu twenty-fünfundzwanzig zu erreichen sind.

00:07:25: Auch da haben wir schon den Schwerpunkt ISG gelegt – auch wenn wir uns von der Struktur erst später danach ausgerichtet haben und haben eben Ziele erarbeitet wie zum Beispiel eine Copper Cup Footprint Erhebung oder dann auch Die Reduzierungsphase daraus abzuleiten.

00:07:42: Mit der Strategie twenty-fünfundzwanzig hat das Thema Nachhaltigkeit dann auch einen festen Platz in dem ganzen Thema Unternehmenslenkung, Unternehmskennzahlen und Unternehmen Steering gekriegt.

00:07:52: Und ja seitdem arbeiten wir daran und haben wie gesagt mit der zwanzig-streisiger Strategie jetzt auch die zweite Strategieperiode.

00:08:00: Du hast

00:08:02: jetzt schon mehrfach von Zielen gesprochen.

00:08:04: Magst du uns einen ganz groben Überblick darüber geben, was die Vorstellungen sind wo ihr zwanzig dreißig sein möchtet?

00:08:11: Das ist ja ein sehr umfangreicher Strauß an Kennzahlen und Bereichen

00:08:14: usw.,

00:08:15: aber für die zuhörenden eine ganz grobe Idee davon, was quasi die Aufgaben sind vor denen du stehst.

00:08:21: mit dem Team

00:08:23: Steigen wir vielleicht mal von der Strategie, haben wir zwei Schwerpunkte.

00:08:26: Einmal das Thema Environmental und uns einmal das Thema Social was jetzt auch keine Überraschung ist nach einer ISG-Struktur.

00:08:33: Das heißt im Thema Environmental haben wir Zwei große Programme.

00:08:36: Das eine ist das Thema Decarbonisierung also die Reduzierung unseres Corporate Carbon Footprints Und da haben wir sehr konkrete Ziele dahinter.

00:08:44: Die sind auch mit dem SPDI abgestimmt

00:08:46: d.h.,

00:08:47: die klassischen SPDI-Ziele von der Reduzierungen in Scope I, Scope II und Scope III.

00:08:51: Der zweite große Themenblock im Thema Environmental ist das Thema Kreislaufwirtschaft.

00:08:56: Hier haben wir vor allem identifiziert, in welchen Schwerpunkten der Kreislaufwirtschaft wir unterwegs sein möchten und welche Programme wir bis zu zwanzig dreißig verfolgen.

00:09:05: also da sind weniger wirkliche messbare Ziele mehr Projektreife gerade dahinter und die natürlich dann im Unternehmen auch implementiert werden müssen.

00:09:15: wenn es jetzt zum Beispiel darum geht die Ökoeffizienzrichtlinie im Designprozess eines Produktes umzusetzen Ja, das ist ein Rätsel.

00:09:22: Im Thema Social haben wir auch zwei Perspektiven eingenommen, das heißt einmal die Fragestellung wie wir unsere Kunden weiter befähigen können ihre Nachhaltigkeitsziele zu verfolgen.

00:09:32: Das heißt wir als Anbieter für nachhaltige Lösungen mehr in den Fokus zu bringen.

00:09:37: und das zweite ist natürlich selbst wenn wir als Nachhaltighatsabteilung der nachhaltigste Bereich der ganzen Konzern sind, dann ist der Konzert noch nicht nachhaltiger.

00:09:46: Das heisst die Frage wie nehme ich die Mitarbeiter bei Johan Eindrich mit?

00:09:51: Fachbereiche mit, ja erhöhe ich einfach das Wissen zum Thema Nachhaltigkeit und bringt es eigentlich in jede Entscheidung mit rein die jeder Mitarbeiter im alltäglichen Dogen trifft.

00:10:02: Da möchte ich direkt gerne bleiben seit ihr habt eine gewisse Schlagkraft mit der Anzahl an Personen von denen du gesprochen hast ist ja schon wirklich nicht ganz unwesentlich.

00:10:13: aber wie du sagst also je baut ja Dinge und bringt ihnen Verkehr und so seid er.

00:10:20: Was habt ihr versucht rausgefunden, was funktioniert um eben die Organisation mitzunehmen zu begeistern?

00:10:29: Zu befähigen.

00:10:31: Was sind Sachen, die funktionieren?

00:10:33: Was können Menschen lernen von dem, was ihr schon gelernt habt?

00:10:36: Als ich das Thema Nachhaltigkeit übernommen habe, war es ja gleich die Strategie.

00:10:40: Und ich war sehr überrascht welche offenen Türen nicht eingerannt haben.

00:10:44: Also ich komme aus der Qualität hab' ich erzählt.

00:10:46: Das heißt in der Qualitet ist man eigentlich nicht der gern gesehenste Gast am Tisch.

00:10:52: Meistens meckert man wegen der Qualität oder der Anforderungen die dann gegen andere Ziele laufen.

00:10:59: aber daher war's für mich umso größer die Überraschung mit einer Forderung zum Thema nachhaltigkeitsoffene Tüern einzurennen Und das kann ich wirklich nur sagen.

00:11:07: Das Thema Nachhaltigkeit wurde sehr gut akzeptiert bei Jürgen Heinrich oder wird sehr gut Akzeptiert, weil jeder den Sinn dahinter versteht und dass ist für mich auch der große Kern in der Kommunikation die Sinnhaftigkeit rausstellen.

00:11:21: wir haben das Thema nachhaltig von vorneherein wie in der Lehre eben auch vorgesehen nicht rein ökologisch argumentiert sondern über die drei Säulen eben Ökonomie, Ökologie und sozial ist.

00:11:34: Das heißt, wir haben immer drei Säulen als möglichst gleichwertiges Interesse kommuniziert und darüber war es auch klar für jeden der sich mit dem Thema auseinander gesetzt hat dass wir jetzt nicht das Unternehmen auf Grün umkrempeln wollen ums mal so auszudrücken sondern durchaus wirtschaftliche Interessen damit vertreten und auch die das Unternehmen zukunftssicher aufstellen möchten?

00:11:55: Und ganz konkret, was sind so Tools oder Mechanismen zur Kommunikation?

00:12:00: Mit Sicherheit sowieso interne Kommunikationswerkzeuge die man vielleicht auch mitnutzt.

00:12:05: Aber keine Ahnung, Aktionswochen Newsletter ein grünen Tag in der Kantine oder was hat aus deiner Sicht besonders gut funktioniert?

00:12:17: Also ich glaube, wir sind sehr viel unterwegs gewesen einmal über das Thema Strategiekommunikation.

00:12:23: Also klar zu sagen, wir haben ein Unternehmenshinteresse dahinter.

00:12:27: was?

00:12:27: wie unterstützen wir das Unternehmen in der Zielerreichung von gar nicht konkreten Nachhaltigkeitszielen sondern generellen Umsatzzielen oder Strategie-Kennzahlen?

00:12:37: Wie unterstützen wir unsere Kunden zur Erreichung deren Nachhaltigkeitsziele?

00:12:41: Wir haben jetzt gerade mehrere Cast Number Case veröffentlicht, die quasi unser Produkt gewählt oder unsere Lösung gewählt haben weil wir nachhaltig sind und das als Verkaufsargument genutzt haben.

00:12:53: Gleichzeitig wenn wir an die Mannschaft also in den Mitarbeitenden kommunizieren ist war für uns wichtig erstmal ein Grundverständnis zu dem Thema Nachhaltigkeit aufzubauen.

00:13:01: Also was erwarten wir, wenn wir über Nachhaltigkeiten reden?

00:13:05: wie es unser Verständnis wir von den Mitarbeitern, dass die wissen und wie können sie es in ihre alltägliche Arbeit transferieren?

00:13:11: Also quasi das Thema anfassbar unentscheidbar machen.

00:13:14: Gleichzeitig haben wir natürlich mehrere Kommunikationskanäle aufgebaut, wie du schon sagst.

00:13:18: Wir haben Sustainability Also quasi eine Podcast-Format intern, wo wir zusammen Tee trinken.

00:13:27: Daher Sustainability und verschiedene Themen besprechen.

00:13:31: Wir haben eine sehr gute Homepage aufgebaut bei denen man die verschiedenen Kennzahlen sieht Wo wir aktuell sind Was wäre eine Strategie wie verfolgen?

00:13:40: Wie sich die Strategiekennzahlen mit verschiedenen anderen Kennzallen ergänzen Und welchem Mehrwert wir bringen.

00:13:46: Gleichzeitig auch das Thema Customer Cases sind dort abgebildet wenn zum Beispiel der Vertrieb nachhaltig argumentieren möchte.

00:13:55: Zu beiden Kunden haben wir dort auch Unterlagen aufgebaut?

00:13:58: Ich will eine Frage stellen, die hatte ich jetzt gerade gar nicht im Sinn aber wo du jetzt gerade drüber sprichst, ich war auf eurer Homepage tatsächlich und habe mir da ein paar Sachen halt angeguckt und ich kann dieses Feedback was du jetzt grade mal so angeteasert hast eigentlich nur zurück spielen das war wohl strukturiert und sehr gut aufgebaut.

00:14:15: Jetzt kommt meine Frage weil Nachhaltigkeitsberichte, Studiere von diversen Unternehmen.

00:14:20: Die sind in der Regel seventy, achtzig, neunzig Seiten viel, viel Text und teilweise sind die auch auf diversen Homepages vertreten.

00:14:28: bei euch war das war ein Eindruck zumindest.

00:14:30: Ihr habt natürlich auch einen Nachhaltigkeitsbericht, aber die wichtigsten Informationen sehr lesbar und sehr gut dargestellt halt auf der Homepage dargestellt.

00:14:38: ist das dann auch eine Form von Kommunikationsstrategie diesen Wust an Informationen aus einem Bericht rauszuziehen und die wichtigste Information dann gut konsumierbar darzustellen auf der home page?

00:14:49: Ja, absolut.

00:14:50: Also vielen Dank für das Feedback-Timo!

00:14:53: Du hast unsere externe Homepage natürlich gesehen.

00:14:55: Wir haben in intern Internet nochmal mit viel mehr Informationen für unsere Kollegen bestückt.

00:15:00: aber auch das was du gerade angesprochen hast den sehr komplexen und sehr stark vorgegebenen CSRD Bericht die wir ja auch berichtspflichtig sind noch mal in ein verwendbares Format runter zu brechen ist von uns aus dem Thema Kommunikation und zielgruppengerechte kommunikation entstanden.

00:15:18: Das ESG Factbook, was du gerade angesprochen hast ist quasi eine Zusammenfassung des CSID-Berichts.

00:15:25: Also die Kennzahlen stimmen natürlich alle eins zu eins überein und sind aber noch mal wesentlich strukturierter und übersichtlicher gestaltet.

00:15:32: Genau aus dem Grund.

00:15:33: Da möchte

00:15:34: ich jetzt noch eine weitere Frage stellen, weil du gerade schon das ESG-Factbook angesprochen hattest und wir auch über Nachhaltigkeitsziele gesprochen haben.

00:15:41: Dort steht nämlich drin Turning Goals into Progress.

00:15:45: Und jetzt weiß ich aus eigener Erfahrung, aus den Gesprächen die ich halt so viel führe und für Moritz gilt das mit Sicherheit auch.

00:15:50: Das ist immer so.

00:15:50: genau der... Bereich wo es halt meistens bricht, nämlich Ziele zu definieren ist das eine aber die halt tatsächlich in Handlung reinzubekommen.

00:15:57: Deswegen würde mich da nochmal ein bisschen expliziter interessieren wie ihr das macht insbesondere dann in Verbindung mit euch als diejenigen die halt auch so Ziele mit definieren coacht dir da die Fachbereiche.

00:16:07: wird das vielleicht noch ausverhandelt?

00:16:09: was ist möglich was nicht möglich?

00:16:11: also sieht dieser Prozess eigentlich aus.

00:16:13: Wir binden die Fachbereiche, die es betrifft schon sehr früh also quasi schon in der Zieldefinition mit ein.

00:16:18: Das heißt wenn wir eine Strategie-Ziel, z.B.

00:16:22: Corporate Carbon Food Print in der Reduzierung haben sind wir natürlich von verschiedenen Stake Holdern in der Definition des Ziels überhaupt betroffen.

00:16:30: Wir haben uns jetzt mit dem SPTR abgestimmt das heißt dort sind die Ziele ja sehr konkret die vorgegeben werden für produzierende Unternehmen und haben uns dann eben angeschaut mit den Fachbereichen ob und wie wir diese erreichen können.

00:16:41: damit dort, wie du es schon sagst konkret werden haben wir natürlich auch Projekte identifiziert.

00:16:47: Eins der größten Projekter die grundlegend sind für solche Themen ist natürlich erstmal das Thema messbar zu machen ein Corporal carbon footprint zum Messen über die drei Scopes und dann auch jährlich wieder neu zu messen um sich dann gegen das vorher zu vergleichen und daraus natürlich großen Hebel zu identifizieren, an denen man arbeiten kann um den Copper Carbon footprint zu reduzieren.

00:17:10: Und mit dieser Identifikation der Großen Hebel gehen wir dann auf die verschiedenen Fachbereiche zu.

00:17:14: zum Beispiel Scope I sind klassischerweise die Fachbereichen bei uns die Gebäude Verwaltung machen also Facility Management Real Estate Management das ganze Thema Flottenmanagement ist bei uns dort mit abgebildet und ja diese binden wir natürlich mit ein wenn es darum geht Maßnahmen zu definieren und die Maßnahmenumsetzung dann in deren Bereich zu unterstützen.

00:17:36: In den anderen Scopes ist es ähnlich aufgebaut, Scope-Zweifer für uns relativ gut zu handhaben.

00:17:42: Wir haben schon ein Jahrzehnte auf Grünstrom umgestellt in Deutschland.

00:17:47: Das heißt wir haben damit auch eine sehr schnelle Fortschritt gehabt in der Corporal Cup-Foodbrindler-Reduzierung Und in Scope III, wie jedes große Unternehmen das produziert, liegt der Schwerpunkt in der ganzen Copper Carbon Footprint im ScopeIII.

00:18:02: Nämlich bei uns ein Achtundneunzig Prozent also der richtige Schwerpunkte und das sind bei uns die drei Punkt elf, also beim Kunden die Nutzungsphase als auch drei Punkt eins, die ganzen Einkaufsprozesse oder die ganze Supply Chain Beim drei Punkt elf, also unsere Kunden ist natürlich für uns relativ gut weil wir Elektrofahrzeuge haben.

00:18:24: Das heißt haben keine Verbrenner, sonst wäre der Corporate Carpent Food Print wesentlich schlechter.

00:18:30: Aber hier ist noch eine Herausforderung in der Berichterstattung.

00:18:34: Das heißt wir nehmen immer einen Strommix an von dem Land, in dem das Fahrzeug betrieben wird.

00:18:40: Wir wissen aber schon dass sehr viele unsere Kunden natürlich auch an ihren eigenen Corporate carpent food print arbeiten und auch scope zwei Reduzierungsziele haben und ihren eigenen Grünstrom bereits kaufen.

00:18:52: Und da haben wir noch ein Miss-Match Das heißt, wir kommunizieren eigentlich einen schlechteren Wert als real durch unsere Fahrzeuge existiert.

00:19:01: Weil viele Kunden eben schon Grünstrom haben ist aber momentan vom Berichtswesen noch nicht so abbildbar.

00:19:06: In Scope-Trei Punkt Eins haben wir natürlich unsere größten ja CCF also Corporal Cap'n Footprint-Emitent in der Lieferkette identifiziert.

00:19:15: Welche Überraschung bei uns?

00:19:16: Es sind natürlich die Stahlsegment.

00:19:19: das war uns den höchsten Emission verursacht und da sind wir in der Lieferkette im Austausch, wie man die Maßnahmen oder wie man reduzieren kann.

00:19:29: Du hast das jetzt gerade schon einigermaßen beantwortet und angeteasert?

00:19:33: Ich will aber trotzdem noch mal explizit darauf eingehen weil im ESG Factbook habe ich auch etwas gefunden, dass euer Ziel ist, das Sustainable Spend, dass ihr den übertroffen habt.

00:19:42: Da haben wir es da jetzt bei zweiundachtzig Prozent.

00:19:45: Und da würde mich mal interessieren auf der einen Seite Wie ist das erreicht worden?

00:19:49: Maßnahmen von dir wissen das nicht, sondern einfach wie hat sich dieser Prozess dargestellt?

00:19:54: Habt ihr das Ziel gemeinsam mit dem Einkauf besprochen?

00:19:56: und die haben auch einmal überbeformt weil sie damit involviert.

00:19:59: Und was bedeutet eigentlich nachhaltiger Einkauf für euch?

00:20:02: Also gerade die Kennzahl zu Sustainable Spend ist ein sehr gutes Beispiel von der Zusammenarbeit mit dem Einkauf.

00:20:08: Für uns war die Frage lieber Einkauf, wir haben Corporate Carpent Footprint Ziele aber auch natürlich Lieferanten Entwicklungsziele, die mit dem Thema Sustainability verbunden sind.

00:20:17: wie möchtet ihr sie abbilden und wie geht er hier voran?

00:20:20: Und der Einkauf hat sich daraufhin natürlich eine Roadmap erarbeitet und die eigene Kennzahl zur Zielerreichung beziehungsweise zum Reifegrad entwickelt nämlich den Sustainable spend.

00:20:31: ISA.

00:20:32: Sustainable Spend sagt aus, welchen Entwicklungsgrad die Lieferanten erfüllt haben zum Thema Nachhaltigkeit.

00:20:40: Das geht rudimentär los, dass sie eine eigene Copper Cup Footprint messen!

00:20:46: dass sie sagen, Sie möchten reduzieren.

00:20:48: Dass sie das Vertragswerk unterzeichnet haben, dass sie gewisse Unterlagen uns bereitgestellt haben.

00:20:53: so füttert sich dann der Sustainable Spend nach und nach.

00:20:56: und natürlich je mehr Lieferanten dort angesprochen werden um die Unterlagen einreichen, desto höher ist der Füllungsgrad Sustainables Band.

00:21:03: Ein anderes Stichwort, was du gerade nanntest vor ein, zwei Fragen schon ist Vertrieb.

00:21:08: Und das gesagt ihr stellt Unterlagen zur Verfügung um den Vertrieb quasi aufzuschlauen darüber was ihr überhaupt anbieten könnt unter dem Begriff Nachhaltigkeit und dass es ja so aus meiner Sicht nicht unbedingt bei euch aber gerade in Spedition mit denen ich mich sonst viel austauscht ein großes Kopfschmerzthema.

00:21:27: da gibt's Menschen die denken sich Produkte aus also Dienstleistungen in dem Fall die aber auf die Straße gebracht werden müssen, im wirklich wörtlichen Sinne.

00:21:36: Und da endet das dann oft an der Vertriebsmannschaft, die damit Schwierigkeiten hat, die es vielleicht nicht versteht und dem Kunden nicht auf den Fuß treten will.

00:21:45: Und ja, magst du uns da so einen Einblick geben?

00:21:49: Wie habt ihr konkret die Vertriebsmannschaft aufgegleist, begeistert mitgenommen, den Input geholt von da.

00:21:58: also wie macht man das so dass funktioniert?

00:22:00: weil würden die nichts verkaufen wird daher die Strategie enden.

00:22:04: Ja, das stimmt allerdings.

00:22:06: Bei uns war es in erster Linie wichtig dass dem Vertrieb bewusst wird wie nachhaltig unsere Produkte die wir jetzt schon im Portfolio haben sind.

00:22:15: Das heißt wir haben ihnen Informationen zur Verfügung gestellt welchen PCF einzelne Produkte zum Beispiel liefern und das quasi auch zur Verfügung gestellt.

00:22:24: und da ist für unseren Vertrieb natürlich wichtig nicht nur das Wissen zu haben dass es ein PCF für die Fahrzeuge gibt sondern eben auch für den Kunden so aufzubereiten in einem Verkaufsgespräch oder in einem Kundengespräch auch aufzeigen kann.

00:22:38: Gleichzeitig war es für uns wichtig, den Kunden mitzuteilen dass wir eine Nachhaltigkeitsstrategie haben, die meiner Meinung nach auch den kompletten Blick umfasst.

00:22:47: Also nicht nur das Thema Corporate Carpent Footprint sondern wir darüber hinaus auch in einer Kreislauf-Strategie erarbeiten, dass wir an dem Thema Kommunikation arbeiten und das Thema Governance abbilden.

00:22:58: Dass die ganzen Themen über das Thema Nachhaltigkeit eigentlich definiert sind bei uns im Ankerplatz haben und dann in der Entwicklungssinn.

00:23:04: Und da haben wir eben Informationsmaterial aufbereitet und dem Vertrieb für den Kunden.

00:23:13: Gleichzeitig ist es nicht nur eine One-Way-Kommunikation, sondern der Vertrieb meldet sich natürlich auch bei uns mit speziellen Anfragen.

00:23:22: wurden wir mehrfach angefragt, um in Kundengesprächen unsere Nachhaltigkeitsstrategie vorzustellen.

00:23:27: Das waren natürlich Kunden die ein sehr großes Interesse an eigenen nachhaltig- keits Umsetzungen hatten und gefragt haben bist du ein Lieferant mit dem ich meine Strategie verwirklichen kann?

00:23:36: Und da konnten wir natürlich mit unseren Zielen und Vorgehen auch punkten so dass da auch immer ja ich sage jetzt mal in beide Richtungen kommuniziert wird.

00:23:46: Gleichzeitig sind wir für unserem Vertrieb auch erste Anlaufpartner für Fragen, die der Kunden stellt.

00:23:50: also klassisch der Kunde ruft an, hat eine konkrete Frage zum Thema Nachhaltigkeit oder zum Thema CSAD gerade in der Berichtszeit meistens relativ aktuell.

00:24:00: Oder den aktuellen Regulatoren und dann geben wir ihm die Rückmeldung wie Jungheinrich sich dazu aufstellt?

00:24:06: Wir verstehen zb unsere Ratings und Rankings ja auch als Beweis von unseren Vorgehen, von unserem Maßnahmen, von den Erfolgen, die wir einführen.

00:24:16: Wir haben zum Beispiel Ecovates jetzt mehrere Jahre in Folge erreicht, Ecovaters Platin.

00:24:20: Und es zeigt ja auch dass wir mit unseren Vorgehen oder mit unserem Strategie Erreichung oder Verfolg hier nach wie vor eine Steigerung in unserer Nachhaltigkeitsleistung haben und darüber auch kommunizieren können mit so was wie Ecovades.

00:24:34: das ist für uns auch sehr wichtig aber ist für unsere letzte Abschluss im Prozess der Nachhaltighalsarbeit um sichtbar zu werden was wir eigentlich machen die dann auch für den Kunden zu nutzen.

00:24:46: Ich möchte das noch mal kurz unterstreichen, weil es hat sich jetzt ein bisschen angemeldet.

00:24:50: Das ist der Abschluss von einem Prozess dass man auch natürlich dann gewisse Evidenz hat für das was man tut.

00:24:55: aber ich will die Brücke nochmal schlagen zum Sales weil du hast gerade auch schon so gesagt hast also ihr habt auf der einen Seite Eco Vadis Platinum erhalten und CDP Rating von A von A, das ist der eine Punkt.

00:25:08: Der andere Punkt ist aber auch ihr habt einen deutschen Nachhaltigkeitspreis gewonnen.

00:25:11: Ihr seid dafür ausgezeichnet worden.

00:25:13: Das sind ja alles so Charakteristiken die auch das unterstreichen was ihr tut.

00:25:18: ich will jetzt noch mal den Vordergrund stellen.

00:25:19: also wie wird denn das so wahrgenommen an dieser Stelle?

00:25:23: Stichwort Reputation weil es nicht nur eine Belohnung für die Arbeit die hier tut sondern ihnen auch beweist dessen dass sie in dem Bereich voran prescht.

00:25:31: Also wie wird das am Markt so wahr genommen?

00:25:32: aus der Sicht

00:25:34: Also wir werden schon führend für die Nachhaltigkeit wahrgenommen und kriegen dieses Kundenfeedback auch regelmäßig gespiegelt.

00:25:40: Bei unseren Kunden sehen wir einmal natürlich die führenden Kunden, die zum Thema Nachhaltigkeitsplizit in ihren Lieferantenkatalog schauen und sagen dann spreche ich jung-heinrich an.

00:25:51: Wir haben aber auch die Kunden, für die ist Nachhaltlichkeit ein Entscheidungskriterium um überhaupt lieferant zu sein Und ich würde sagen das ist der Großteil.

00:26:00: Die sind auf Selbstauskünfte oder auch auf Ratings Rankings sehr angewiesen mit den Aussagen.

00:26:06: Und dann haben wir natürlich einen sehr kleinen Anteil, muss man sagen der Kunde denen das Thema Nachhaltigkeit nicht wichtig ist die aber über das Thema Effizienz sehr oft bei uns landen weil wir sagen auch des thema Sustainability und Effizience geht Hand in Hand, weil was ich zum Beispiel nicht verbrauche an Material ist gleichzeitig nachhaltig aber auch sehr effizient Und was ich anbieten kann als Leistung von einem Produkt wie zum Beispiel das Thema lange Lebensdauer, Reparierbarkeit von unseren Produkten.

00:26:33: Die große Service-Eigenschaften die Jungen natürlich ja anbietet all das in Punkte wo Sustainability nicht über Sustainability selbst argumentiert wird sondern über das Thema Effizienz, Lebensdauerservice des Fahrzeugs.

00:26:47: Genau da wollen wir jetzt gleich rein abbiegen Richtung Reparrierbarkeiten und so weiter.

00:26:51: bevor wir das tun habe ich noch eine Frage ausgelöst durch Teamus Lobpreisung, die ja also völlig rechtfertig ist.

00:27:00: Du hast jetzt gesagt dein Arbeitsalltag ist viel Abstimmung und Meetings aber du wirst dich auch orientieren nach links und rechts und vorne und hinten was sonst so passiert.

00:27:11: wo orientierst du dich dann an anderen Automatisierungsanbietern?

00:27:16: Ob das jetzt?

00:27:17: also müssen wir gar nicht genau die Produkte anbieten die er bietet oder sind es andere Industrien, die auch Fahrzeuge herstellen mit denen man über längere Distanzen fährt oder Maschinenbau.

00:27:31: Also wo guckst du denn eigentlich hin?

00:27:33: Wenn's darum geht wie gehts weiter?

00:27:36: Ein ganz klares kommt darauf an.

00:27:39: Also wenn wir auf das Thema Regulatorik und Entwicklung von deutschen Märkten oder europäischen Märkten schauen, dann haben wir ein relativ gutes Netzwerk aufgebaut.

00:27:49: Wir sind engagiert bei E-Consens Das ist eine Vereinigung zum Thema Nachhaltigkeit.

00:27:56: Gleichzeitig haben wir verschiedene Gremien in denen wir aktiv sind Zum Thema Nachhaltigkeit.

00:28:02: Aber gerade am Anfang zum Thema EU-Taxonomy haben wir uns einen eigenen Austauschkreis aufgebaut, den haben wir Austauschnreis Nord genannt wo sehr viele verschiedene Unternehmen zusammengekommen sind.

00:28:13: sich dann zum Thema wie setze ich EU Taxonomy um in meinem Unternehmen?

00:28:17: Welche Hürden gibt es was zu bedenken?

00:28:19: welche lessons learned habt ihr schon gehabt und wir haben sie gerade noch haben wir dann quasi selbst aufgebaut weil ist so etwas noch nicht gab in der Vergangenheit keinen Austausch mit den klassischen Wettbewerbern, auch wenn es zum Thema Nachhaltigkeit vielleicht möglich wäre.

00:28:36: Aber da sind wir sehr strikt im Austauschwirr haben uns eher Unternehmen die vergleichbar aber keine Konkurrenz in für uns ausgesucht also von der Größenordnung von den Regionen international aufgestellt.

00:28:48: ja das ist so unsere Pierre-Coup.

00:28:51: So jetzt haben wir am Mozart schon angekündigt Wir wollen jetzt mal umschwenken abbiegen zum Thema Circular Economy und auch dem was ihr anbietet, Stichwort Flur-Förderfahrzeuge.

00:29:02: Du hast vorhin auch schon mal irgendwann erwähnt dass ihr jetzt auch eine Circular economy Strategie etabliert habt.

00:29:09: Magst du uns mal zu Beginn in diesem Themenblock einfach mal erklären?

00:29:13: Was ihr wann wo wie gemacht habt und was ihr in Zukunft halt gedenkt und ob es vielleicht nochmal einen Überblick darüber gibt um was für Produkte eigentlich anbieten muss.

00:29:20: jetzt nicht den ganzen Produktkatalog aber einfach nur mal die groben Themen wo er euch bewegt

00:29:26: Genau.

00:29:26: Also zum Thema Kreislaufwirtschaft haben wir klassisch damit angefangen, dass wir uns erst mal die Lehrer angeschaut haben also quasi was ist unter Kreislaufwirtschaft zu verstehen?

00:29:37: Wir sind über die ZNR-Strategien eingestiegen und haben eben dann identifiziert, was es denn für Junghänrich bedeuten würde.

00:29:44: Gleichzeitig zu dem Thema Identifikation unserer Schwerpunkte in diesem Thema Kreislaufwirtschaft hatten wir, hat der Junghäänrich schon mehrere Entscheidungen getroffen die das Thema Kreislaufwirtschaft bei Jungheinrich nach vorne bringen bzw.

00:29:57: auch als Geschäftsfeld oder Geschäftsmodell abbilden können?

00:30:01: Also wir haben das Thema Youngstars, also unsere Fahrzeuge... die wieder aufgearbeitet werden schon im Portfolio gehabt, bevor es überhaupt das Thema Nachhaltigkeit oder Nachhaltigkeitsstrategie als Abteilung bei Jungheinrich gab.

00:30:14: Einfach weil sich das von dem Business Case angeboten hat.

00:30:17: Jungheinrich Fahrzeuge sind von der Langlebigkeit und von der Qualität so gut dass ich sie eigentlich nach einem ersten Einsatz im Arbeitsleben wieder aufarbeiten kann und dann wieder verwenden kann ohne dass ich überhaupt Qualitätsverluste habe.

00:30:31: Das heißt die Fahrzeugen gehen zurück zu unserer Auf- verarbeitungswerte Werke.

00:30:35: Dort werden alle ramponierten Teile aufgearbeitet, an alle Sicherheitskritischen Teile ausgetauscht und das Fahrzeug geht dann entweder wieder zum Kunden oder vorwiegend bei uns in die Rental Flotte.

00:30:47: Mit der Mietflotte werden vor allem Lassspitzen beim Kunden abgefangen, zum Beispiel letzte Weihnachtszeit ist es natürlich notwendig dass dann meistens etwas mehr Stapler unterwegs sind oder Ostern und darüber wird dann in der Rental flotte quasi diese Lass-Spitze beim Kunden abgefangen.

00:31:04: Gleichzeitig haben wir auch identifiziert das hast du ja auch schon angesprochen das unsere Batterien sehr groß sind und auch eine sehr gute Leistung bringen müssen.

00:31:15: Haben wir BLEIS-Euro-Batterien, die meistens einen Zwischenladen in einer Schicht notwendig haben oder zwischen den Schichten notwendig haben.

00:31:22: Und wir haben Lizemillionenbatterie, die für uns das Fokus fällt ist weil wir festgestellt haben dass eine Batterie, eine Lizemeon-Baterie im Vergleich zu einer BLEI-Säure natürlich viel leistungsfähiger ist.

00:31:34: Das heißt wir rechnen so auch von der Nachhrlichkeit mit zweieinhalb Bleisäure-Badarien versus einer Lizemionen-Baderie.

00:31:41: Und diese Lithium-Ion-Badarien, die kommen aus dem Markt zurück mit einer Restkapazität von, würde ich sagen, achtzig Prozent.

00:31:49: Das heißt dann ist ihr Lebensende eigentlich erreicht aber mit achtzig Prozentrechtskapazitäten sind sie eben noch sehr gut geeignet für Kurzzeit-Einsätze und Mieteinsätze, die ich damit abbilden kann.

00:32:00: Wenn diese Lebensphase auch abgeschlossen ist, werden die Baderien auch nochmal aufgearbeitet.

00:32:05: das heißt sich kann man sie nochmal anders zusammenbauen um dann nochmal eine Lebensphase abzubilden oder als lokalen Speicher nutzen.

00:32:13: Weil da sind die schnell Lade- und Entladezeiten nicht mehr so wichtig, sondern einfach nur noch als Speicherkapazität.

00:32:21: Und dann final gehen sie in die Aufarbeitung.

00:32:24: Das ist so die Lebensphase, die wir uns für unsere Batterien gerade erarbeitet

00:32:29: haben.".

00:32:30: Wie hat sich das denn im Laufe der Jahre?

00:32:33: aufseiten eurer Kunden halt gewandelt.

00:32:35: Jetzt im Sinne von ich kaufe ein Flufförderzeug oder ich leiere mir eins, ist das ausschließlich nur zur Abdeckung von Spitzen dass ich mir Fahrzeuge halt leiere?

00:32:44: Oder gibt es auch generell Kunden die halt sagen ich möchte nur Flufföderfahrzeuge bleiben und die dann nach einer gewissen Zeit wieder zurückgehen?

00:32:52: wie hat sich das so in dem Laufe der letzten Jahre entwickelt?

00:32:57: Ich würde sagen, das ist ein Vergleich zum Automotivemarkt.

00:33:01: Die großen Kunden gehen mehr zum Leasing.

00:33:04: Das heißt unsere Fahrzeuge werden geließt und dann natürlich auch zurückgegeben während anderer Anbieter sich nach wie vor die Fahrzeige kaufen.

00:33:13: aber generell auch aus dem Thema Kreislaufwirtschaft sehen wir schon einen deutlichen Tendenz dazu dass die Ownerschaft eines Fahrzeugs nicht zum Kunden wechseln.

00:33:21: Also das heißt, da sieht man eine gewisse Tendenz.

00:33:23: Wo sie jetzt am Ende des Tages enden wird, sei mal dahingestellt aber ihr musstet ja auch ein Stück weit darauf reagieren.

00:33:28: natürlich weil die Sachen anzubieten und dann dementsprechend auch wieder zurückzunehmen.

00:33:33: Das ist natürlich auch eine gewisse Kapitalbindung für euch, ihr müsst die auch zwischenlagern.

00:33:38: wie auch immer das alles jetzt nicht so einfach aufzusetzen aber gehe ich da recht in der Annahme dass es ein schönes Zusammenspiel war aus eben Kundenbedürfnis was sich so über die Jahre dann entwickelt hat als aber eben auch dann der implizite Mindset-Shift darauf will ich jetzt eigentlich hinaus innerhalb eines Unternehmens dass man eben dann auf ein anderes Businessmodell setzt weil der Kunde danach verlangt.

00:33:57: oder wie hat sich das so angefühlt?

00:33:59: Ich frage deswegen, in der Robotik ist das noch eine gewisse Aufgabe.

00:34:04: Das kann ich mir vorstellen.

00:34:05: also ich würde sagen es ist eine Tendenz gewesen die sich natürlich durch ein anderes Kundenverhalten gestartet ist.

00:34:13: aber gerade das Thema Aufarbeitung von unseren Fahrzeugen kam eben vorwiegend aus dem Thema aus dem Wissen, dass die Fahrzeuge am Ende ihres Lebens noch nicht oder am Ende ihrer ersten Nutzungsphase noch nicht das Lebensende erreicht haben und es jedem jungen Heinrich Mitarbeiter in der Seele weht hat ein gutes Fahrzeug zu entsorgen.

00:34:34: Und daraus ist das Thema eh anstanden wieder einen Fahrzeug aufzuarbeiten und neu anzubieten.

00:34:40: Was würdest du sagen zum Design der Produkte?

00:34:43: Wenn ihr so etwas neu designet in dieser Designphase, wir wissen es gibt so eine berühmte Statistik von der Ellen MacArthur Foundation.

00:34:51: Siebzig bis Achtzig Prozent der Umweltbelastung-Emission entstehen genau im Design.

00:34:57: Wie gestaltet die eure Designphasen an der Stelle?

00:35:00: Stichwort Reparat

00:35:04: Reparierbarkeit.

00:35:04: Wollte ich sagen, modularität wie auch immer sind die alle schon dort mit eingeflossen dass ihr auch darüber nachdenkt okay wie können wir die Sachen halt austauschen gut austausch und dann wieder verwenden?

00:35:15: also wie gestaltet sich dieser Prozess?

00:35:17: Genau, also wir haben verschiedene Entwicklungsprozesse.

00:35:20: Jetzt wenn ich klassisch von dem Floorförder Fahrzeug rede, haben wir einen Produktentwicklungsprozess der verschiedene Gates hat.

00:35:27: und zu den verschiedenen Gates um die zu erreichen muss sich Kriterien erfüllen.

00:35:32: In diesen Kriterie Erfüllungen sind auch Ökodesign-Richtlinien mit abgebildet, die relativ früh im Entwicklungs-Prozess abgefragt werden und genau diese Themen berücksichtigen zum Thema Energieeffizienz, Demontierbarkeit für den Service aber Klimareparierbarkeit für den Service, Austauschbarkeit von Ersatzteilen.

00:35:52: Und dann das Thema Wiederaufarbeitung mit Abbilden für die Zukunft.

00:35:56: Das heißt, in der ganzen Produktentwicklungsprozess werden diese Kriterien mit berücksichtigt und dann halt im Produkt Leben sichergestellt.

00:36:05: Natürlich gibt es da immer wieder Eterrationsschleifen weil zum Beispiel eine technische Entwicklung dann doch entgegen der Demontierbarkeit als Beispiel gelaufen ist aber dass wir dort wieder ein Korrektur einführen.

00:36:18: Wir haben natürlich auch andere Produkte im Angebot zum Thema Automatisierung oder Flattenmanagement, die jetzt nicht einen klassischen Produktentstehungsprozess verfolgen sondern eben andere Guidelines in Projektphasen haben wo wir das Thema Nachhaltigkeit mit einbringen können.

00:36:32: Ich finde wenn man sich solche Kreisaufmodelle anguckt und ich habe dir ja auch schon mal zugehört neulich beim DVZ-Nachhaltigkeitstag dann klingt das immer sehr intuitiv und so nach einem No-Brain.

00:36:41: also natürlich macht es Sinn die zurückzunehmen und zu reparieren aufzubereiten.

00:36:47: wo über euch geschrieben wurde gelesen, dass neunundneinzig Prozent der Teile oder das Wehrer zu des auf jeden Fall im Grunde erneuert werden kann.

00:36:56: Trotzdem ist es ja nur wirklich weit von in der Breite angekommen.

00:37:00: dies Thema was ist deine Wahrnehmung?

00:37:03: warum?

00:37:05: Ist das so?

00:37:05: weil es scheint ja also nicht nur zu funktionieren sondern da ist ein Business Case dahinter der Potenzial Sinn macht.

00:37:11: und wo dann die Material- und CO² Einsparungen so eher auf dem Beifahrersitz mitfahren.

00:37:20: Warum sind wir noch nicht weiter, als wir sind?

00:37:22: Also ich glaube es ist wichtig das Thema Sustainability und die Zielrichtung, die dahinter steht und das Mindset in der Strategie verankert ist.

00:37:34: Weil damit starten ja viele Prozesse in einem Konzern, in meinem Unternehmen, die sich dann darauf ausrichten.

00:37:40: Jetzt zum Beispiel bei Jungheinrich haben viele schon prozessische Vorhör gestartet um das Thema Nachhaltigkeit oder aus dem Thema Business Case dass es nachhaltig quasi mitgenommen hat.

00:37:49: aber gleichzeitig ist natürlich wichtig Nachhaltigkeitsinitiativen die aus dem Blick Nachhaltigkeiten Ökologie und Soziales gestartet wurden eben auch entsprechend im Unternehmen bekannt zu machen.

00:38:02: Und dann hast du absolut recht, dann gibt es die low hanging fruits, die ja klassisch im Unternehmen existieren wo ein Bestreben eines Fachbereichs mit dem Thema Nachhaltigkeit übereinliegen und die man dann schnell umsetzen kann.

00:38:16: Natürlich gibt es auch genauso die gegenläufigen Ziele.

00:38:19: Und da ist es dann wieder die Frage, wie stimmt man sich ab um langfristig gute Ziele zu erreichen?

00:38:24: Langfristig ändert nämlich häufig die Perspektive zu einem kurzfristigen Ergebnis oder den Ziel zu einem Thema langfristige im Markt stabil liefern zu können, im Markt Themen ein stabiles Produkt anbieten zu können das auch Krisen übersteht wie zum Beispiel eine Lieferkettenkrise.

00:38:41: Sehr gutes Stichwort, denn du hast ja ein wichtiges Wort in deinem Titel und das ist Resilienz.

00:38:46: Wie ... Also es ist ja ein Teil deiner Aufgabe wie sehr fast das, also nimmt das das Thema Kreislaufwirtschaft an die Hand?

00:38:54: Ist das aus deiner Sicht tatsächlich ein spürbares Element um eben gegen Schwankungen Ausfälle in Lieferketten besser gewappnet zu sein als heute?

00:39:06: oder ist es mehr so die intuitive Geschichte, die irgendwie Sinn macht?

00:39:09: aber Operativ sieht man da jetzt keine wirklichen Auswirkungen.

00:39:13: Wie ist deine Sicht darauf?

00:39:15: Ich bin sehr froh, dass das Thema Resilienz bei mir im Bereich gelandet ist weil wir eine große Synergie von Thema Sustainability und Resilience sehen.

00:39:24: Das heißt Maßnahmen die ich aus Sustainability Gesichtspunkten anstoße zahlen in das Thema Ownership der Fahrzeuge zu behalten, Kreislauf-Strategie voranzubringen zahlt alles in das Thema Resilienz ein.

00:39:45: Das ist quasi so wie ich gerade angesprochen habe mit den zwei Fachbereichen.

00:39:48: wenn die gleiche Ziele haben lassen sich Maßnahmen schnell umsetzen.

00:39:52: Das heißt ja eine Kreislaufstrategie gibt dem Segel Resilience bei uns natürlich zusätzlichen Wind.

00:40:00: Nichtsdestotrotz hat das Thema Resilienz natürlich auch noch andere Ausprägungen bei uns im Bereich.

00:40:04: Das heißt, das Thema Materialverfügbarkeit wird durch Kreislaufstrategie natürlich mit gepusht.

00:40:13: aber gerade beim Thema Supply Chain ist es auch wichtig langfristige Lieferbeziehung zu haben zum Beispiel um eben in Krisen dann auch stabil beliefert zu werden oder kurze Lieferketten zu haben.

00:40:23: Also das haben wir gerade bei Corona gemerkt, unsere Lieferanten waren größtenteils im deutschen Raum.

00:40:28: die haben eben auch ihre eigenen Leger und konnten uns während Corona auch konstant beliefern.

00:40:33: also wir hatten keinen Lieferketten-Apress während Corona.

00:40:35: genauso ist es natürlich bei Langstreckenlieferketen viel viel kritischer als wenn ich jetzt an den Zwischenfall denke wo im Kanal das Schiff quer lag.

00:40:46: alle Schiffe egal wen es betroffen hat, die dahinter lagen.

00:40:49: Hatten lange Verzögerung für die Lieferkette.

00:40:52: auch da waren wir indirekt betroffen aber konnten eben durch verschiedene Hubs zwischen bei den Lieferanten eben Zwischenpuffern und das sind so die Maßnahmen wo man sagen auch des Thema Resilienz ist eben ganzheitlich zu betrachten und dann für ein Unternehmen auch als Verkaufskriterium natürlich wichtig Wie gut übersteht man Krisen?

00:41:12: Was passiert, wenn eine Krise einen trifft?

00:41:14: und nicht nur Lieferkettenkrisen gibt es ja mittlerweile.

00:41:17: Sondern wir haben ja auch gerade in der Vergangenheit mehrere Krisenerreignisse erlebt.

00:41:22: Um da nochmal expliziten nachzufragen ist das etwas was bei euch im Strategiebereich natürlich jetzt nicht irgendwo im Strategipaper dann Vielleicht ist es da auch schon definiert, aber es ist ja irgendwo iterativ ein iterativer Prozess.

00:41:33: Weil was ich, was morgen wieder passiert?

00:41:36: Was eben Einflüsse hat auf irgendetwas.

00:41:38: Ihr müsst euch ja irgendwo zusammenrotten und dann mieten und sprechen wie ihr mit einer solchen Situation umgeht.

00:41:46: Aber dadurch dass sie das schon tut und dass auch ein Stück weit bei euch in die vielen Philosophie übergegangen ist, ist das etwas, was auf der einen Seite schade ist, dass es das neue Normal ist.

00:41:53: Aber B, ihr dadurch eine Unternehmensphilosofie gegründet habt oder aufgebaut hat, die mit diesen Themen wesentlich strategischer und entspannter umgeht als Menschen.

00:42:05: Oder Unternehmen, die halt wirklich von Krise zu Krise hüpfen.

00:42:08: Genau was Timo wissen will seid ihr noch aufgeregt wenn

00:42:13: etwas passiert?

00:42:14: Aber wir sind gleichzeitig routinierte!

00:42:17: Also das ist vielleicht der große Schlüssel für das Thema Resilienz.

00:42:22: Egal wie gut man sich davor bereitet, die Krise ist immer eine Antrale, die man geplant hat oder die letzte Krise und du sagst ja schon zurecht es gibt Polikrisen.

00:42:30: Das heißt auch wie sie sich gegenseitig beeinflussen ist manchmal mit einem ganz anderen Impact verbunden als man ursprünglich gedacht hat.

00:42:37: Das heisst unser Ziel ist beim Thema Resiliens Grundwissen und Grundprozesse aufzubauen, um im flexibel auch verschiedene Krisenszenarien zu reagieren.

00:42:47: Wir unterscheiden das Thema Resilience einmal natürlich in der strategischen Ausrichtung.

00:42:50: was es bedeutet ist zum Beispiel bei einem Thema Lieferantenauswahl, bei dem Thema Abhängigkeit von asiatischen Lieferanden zb.

00:42:58: Das ist einmal das Thema Resilienz, Resilience Strategie.

00:43:00: Dann haben wir das Thema BCM Business Continuity Management.

00:43:04: Dass es quasi der Plan B in der Schublade wenn was schief geht also ein Prozess fällt aus.

00:43:09: wie kann ich kompensieren?

00:43:10: Welche Maßnahmen muss sich einfach anstoßen die mein Business am laufen lassen?

00:43:15: Und da ist es manchmal so, dass wenn ich diesen Plan in der Schublade habe, der dann durch verschiedene Krisensenärien auch getriggert wird.

00:43:21: Also das Thema Supply Chain wird fast jeder Krise getriggert.

00:43:25: aber auch das Thema IT Security ist zum Beispiel so ein Thema.

00:43:29: Und dann das dritte natürlich, wenn eine Krise trifft und wir es wirklich als Krise identifizieren.

00:43:35: Dann das klassische Krisenmanagement.

00:43:36: Und auch hier gilt es, dass Krisen-Managements Team so aufzubauen, dass es eben einmal ein Kernteam gibt, das mit den ganzen Prozessen vertraut ist die immer verbunden sind, die auch gewisse Rollen einnehmen können in einer Krise und gleichzeitig sich zu verlängern in die Fachbereiche, die dann explizit für eine Krese betroffen sind und die Expertise beitragen können.

00:43:56: Und ein bisschen zum Ende zu kommen, vielleicht noch eine Frage in die Zukunft gerichtet.

00:44:02: Jetzt hast du einen riesigen Strauß an Themen den wir glaube ich gar nicht gerecht werden können in dieser kurzen Aufnahme aber der Veränderung von allen Reporting Requirements oder bis zur Umsetzung von Kreislaufwirtschaftszielen auf Produktebene und ihr seid an allen Themen gleichzeitig irgendwie dran.

00:44:24: was Siehst du denn so in fünf Jahren oder im Laufe der nächsten fünf Jahre als dein Hauptwirkungsfeld?

00:44:32: Wo meinst du, kann man noch am meisten rausholen.

00:44:36: Oder wo muss man sich am meisten mit beschäftigen und Energie reinstecken?

00:44:41: also wenn wir dich in fünf jahren wieder anrufen was hast du dann gemacht?

00:44:46: die letzten jahre

00:44:48: In fünf Jahren?

00:44:49: da muss ich kurz überlegen, was dann alles schon passiert ist.

00:44:52: Das heißt, im Jahr zwanzig dreißig haben wir erreicht.

00:44:54: Unsere Strategieziele haben wir dann gemessen in der Hinde... zu dem Erreichungsgrad, das heißt aber auch die neue Strategieperiode hat angefangen.

00:45:02: Für mich ist wichtig dass das Thema Sustainability langfristig in der Unternehmensstrategie verankert ist.

00:45:09: Das heißt natürlich nach der zwanzig dreißiger Strategie periode eine nächste Strategie Periode kommt, die dann auch das Thema sustainability und Resilienz aufgreift weil ich glaube diese zwei Themen sind so eng miteinander verwoben auch in Zukunft dass diese zwei Themen das Hauptfokusfeld sind, in dem wir uns bewegen.

00:45:27: Und jetzt die ganz große Überschrift dahinter ist natürlich das Thema Transformation weil du hast angesprochen, dass sich die Situation in denen sich Unternehmen bewegen hat sich verändert in den letzten Jahren.

00:45:40: Wir müssen wesentlich flexibler auf Krisen reagieren.

00:45:43: Wir müssen Wesentlich flexipler auch auf Nachhaltigkeitsanforderungen reagieren, die dann auch bis zwanzig zweizig glaube ich nochmal ein Härte zunehmen werden.

00:45:52: und das ist für mich eigentlich die große Überschrift des Thematransformation als eine Unternehmen zukunftsfähig zu machen.

00:45:58: Sustainability und Resilienz sind die Bausteine dafür.

00:46:02: Sehr sehr große Aufgaben.

00:46:04: deswegen Wollen wir am liebsten jetzt sofort abschließen und dich an den Baustellen weiterarbeiten lassen, sich weiter abstimmen und das Thema vorantreiben.

00:46:15: Gabriele ganz vielen Dank für den Einblick in ein sehr herausforderndes Themengebiet.

00:46:23: sicher!

00:46:24: Aber fangt ja nicht bei null an sondern habt schon ein ganzes Stück des Weges zurückgelegt.

00:46:29: deswegen beobachten wir gespannt wie es weitergeht und rufen dann fünf Jahre tatsächlich mal an Und Fragen ab.

00:46:36: Machen

00:46:36: wir so!

00:46:37: Danke dir!

00:46:38: Ich danke

00:47:02: euch!

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