WEEKLY 41/2026 | Maersk und das Methanol | Filmtipp | Battery Swapping | Timo und seine Roboter
Shownotes
Moritz berichtet fast live vom Strand in Vietnam. Am Horizont schippert die Astrid Maersk vorbei und er fragt sich: Fährt sie eigentlich heute wirklich mit grünem Methanol? Timo hat derweil ferngesehen und empfiehlt eine Doku. Moritz erzählt dann von ominösen blauen Schränken am Straßenrand. Nein, keine Packstationen von Hermes. Sondern Batteriewechselstationen! Zum Schluss wird es emotional. Denn Sereact und Zalando kündigen etwas an, worauf Timo schon lange sehnsüchtig wartet. Was? Das erfahrt ihr nur, wenn ihr einschaltet!
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Methanol and Co.: https://www.ingenieur.de/technik/fachbereiche/verkehr/gruene-schifffahrt-die-technik-ist-bereit-die-infrastruktur-nicht/ Filmtipp: https://www.youtube.com/watch?v=h3mRsvFmWi0 Batteriewechselschränke: https://baonghean.vn/en/vinfast-evo-phien-ban-doi-pin-tam-van-hanh-165-km-gia-tu-1999-trieu-dong-10325427.html Sereact und Retouren: https://www.konsulteer.com/article/sereact-s-physical-ai-goes-live-on-zalando-returns-at-ceva-logistics-sites-in-germany-and-poland
Transkript anzeigen
00:00:00: Das gleiche in Grün Weekly am neunten Oktober, zwanzig sechsundzwanzig.
00:00:18: Eine neue Folge Weekly!
00:00:19: Herzlich willkommen liebe Zuhörende.
00:00:22: Wir haben wieder verdrehte Vorzeichen.
00:00:24: Ich bin im Home Office Pflichtbewusst.
00:00:26: Moritz ist natürlich auch Pflicht bewusst unterwegs aber nicht in Hamburg wie schon vor ein paar Wochen.
00:00:30: da war er ja in Kumpenhagen.
00:00:32: Moritz wo treibt sich rum?
00:00:33: ich bin gerade in Vietnam zum arbeiten ich gehe auch gleich ins Bett nach der Aufnahme.
00:00:41: Gestern früh bin ich dann sehr schlaflos am Strand gewesen, hier in Wungtau um so ein bisschen wach zu werden.
00:00:46: Eine ganz schöne Szenerie und dann erscheint am Horizont plötzlich ein Thema fürs Weekly – einen hellblaues Schiff!
00:00:54: Und nur ist es wirklich nicht so dass ich mich mit Containerschiffen extrem gut auskenne.
00:00:58: aber dieses Modell das erkenne ich denn das ist eines der Schiffe die MERSC ab zwanzig-einundzwanzig bestellt hat das mit grünem Metanohl fahren soll.
00:01:08: Also habe ich mal kurz bei Marine Traffic verifiziert.
00:01:13: Ja, das ist die Astrid-Mersk.
00:01:15: am Horizont!
00:01:16: Habe ich mich erstmal gefreut wie so ein kleines Kind, schlechte Fotos mit viel Zoom auf den Handy gemacht und so, wie man es eben so macht?
00:01:22: Und dann habe ich mich gefragt... Wie ist denn das nach der Ankündigung eigentlich
00:01:26: weitergegangen?!
00:01:27: Also hab' ich dann in der nächsten schlaflosen Nacht so ein bisschen angefangen zu lesen Die Geschichte dieses Schiffes oder der Flotte begann für die Öffentlichkeit im August XXI, was Nachhaltigkeit angeht war das noch eine ganz andere Zeit.
00:01:42: Da kannte ich auch diesen ominösen Timurlanden dann noch gar nicht.
00:01:46: Ganz anderes Leben!
00:01:48: Damals bestellte MERSC bei Hyundai acht große Containerschiffe, die auch mit Metanul fahren können.
00:01:54: Das hat damals eine Million Dollar gekostet und vielleicht habt ihr dieses Bild von dem Schiffstyp vor Augen der hat die Brücke ganz vorne am Bug sieht sehr ungewöhnlich aus.
00:02:04: also quasi die Containerstapel fahren so ein bisschen im Windschatten der Brücke.
00:02:08: mit gibt es übrigens auch als Lego Set zu kaufen falls man sich das mal angucken möchte.
00:02:13: Versprochen wurde damals CO²-neutraler Transport auf OSE und dass im ganz großen Stil eine Million Tonnen CO² pro Jahr sollen alle Methanolschiffe zusammensparen können.
00:02:24: Und die Dual Fuel Technik, die da drin ist kostet zehn bis fünfzehn Prozent mehr als normal.
00:02:30: Merck war damals zuversichtlich den grünen Treibstoff auch zu bekommen – im Kleingedruckten stand dann aber schon sehr deutlich das Naja... Ab dem ersten Tag wird man das wohl nicht haben, das wird eher herausfordernd.
00:02:42: Aus den acht Schiffen aus der ersten Order wurden dann achtzehn große – eins davon ist eben die Astrid-Mersk, die ich gesehen habe getauft im April zwanzig vierundzwanzig in Yokohama und kurz danach hat sie denn in Shanghai grünes Methanol getankt, während gleichzeitig Container geladen werden.
00:02:59: Das gab es in China zumindest vorher noch nie!
00:03:02: So wo stehen wir heute?
00:03:05: Die Hardware ist da.
00:03:07: In dem März zählte Merck einundzwanzig metanulfähige Schiffe, die kleine Laura-Mersk, die seit zwanzigdreien Zwanzig unterwegs ist – die A-Klasse zu der eben Astrid gehört, die sind ja noch alle mit a benannt oder und die etwas größere B-Klappe mit rund siebzehntausend TU.
00:03:24: Und seit diesem Jahr kommen dann auch noch ein paar neuntausend TU-Schiffe von einer chinesischen Werft dazu.
00:03:28: Also die Schiffe sind da.
00:03:30: Spannender ist dann natürlich die Frage, was in den Tanks ist und da wird es jetzt ein bisschen weniger positiv.
00:03:36: twenty-fünfundzwanzig hat Merck nur noch halb so viel erneuerbaren Treibstoff verbraucht wie im Jahr davor.
00:03:43: rund tausend fünfhundert Gigawattstunden statt vorher dreitausend.
00:03:47: und das obwohl im selben jahr zehn neue Metanolschiffe dazu kam.
00:03:51: lauert Geschäftsbericht wurde stattdessen mehr graues Metanohl eingesetzt.
00:03:55: Grau heißt aus Erdgas und Kohle hergestellt.
00:03:59: Und über den Lebenszyklus ist das tatsächlich noch klimaschädlicher als ein was direkt schwefelarmes Bunkeröl zu verbrennen.
00:04:05: Der Grund ist natürlich, bei zumindest in Teilen der Preis Biometer Null kostet im Mai in Europa ungefähr tausend Dollar pro Tonne und Grausmeter Null zur gleichen Zeit knapp dreihundert.
00:04:17: Die große Hoffnung für den Treibstoff hieß von Anfang an China.
00:04:21: Ende XXIII schließt Merz mit dem Windturbinenhersteller Goldwind, den ersten großen Abnahmevertrag in der Branche.
00:04:28: Fünfhunderttausend Tonnen grünes Metanol pro Jahr ab zwanzig sechsundzwanzig hergestellt in der inneren Mongolei aus Windstrom, Wasserstoff und Biomasse.
00:04:37: Und die gute Nachricht jetzt am zehnten September ist tatsächlich die erste Ladung rausgegangen – fünfhundert Tonnen aus dem Probebetrieb der Anlage.
00:04:47: Das sind jetzt nur Nullkomma-Eins Prozent der vereinbarten Jahresmenge aber ist halt die erste Ladung.
00:04:52: MERSC sichert sich aber trotzdem ab, lange hat der Konzern allein auf Metanol gesetzt.
00:04:57: seit August vierundzwanzig bestellt man jetzt aber auch Schiffe, die mit LNG fahren können.
00:05:02: Die ersten sollen im zweiten Quartal zwanzig siebenundzwantig in Dienst gehen.
00:05:06: dazu kommt es mit Etanol das dann deutlich billiger zu haben wäre.
00:05:11: also MERSK hat im Grunde geliefert was man so auf der Werftebene bestellen kann nämlich Schiffe und einundzwansig Stück Und das werden mehr.
00:05:18: Da muss man auch ganz ehrlich sein, kaum eine andere Rederei ist soweit.
00:05:22: Aber was man eben nicht bei einer Werft bestellen kann, ist bezahlbarer grüner Treibstoff in ausreichend großen Mengen und genau da stand es schon seit dem impliziten Kleingedruckten.
00:05:33: Also die Astrid-Mersk kann Grün fahren.
00:05:37: Meistens fährt sie aber leider wie jedes andere Schiff nur mit dem Schriftzug all the way to zero.
00:05:47: Ich habe ein Film mitgebracht.
00:05:49: Ich habe ein Dokumentarfilm gesehen, der frei verfügbar ist.
00:05:51: Da saß er schon mal hier angekündigt.
00:05:53: Der ist frei verfügbar auf YouTube.
00:05:55: Es handelt sich um den Film How To Live On Earth.
00:05:58: Eine Sache schonmal vorweg Moritz wir hatten ja schonmal in diesem Podcast festgestellt dass du eine sehr angenehme Radio-Stimme hast.
00:06:04: Das was sehr schön ist da zuzuhören aber die ist nichts im Vergleich zu dem erzählen an dieser Documentarfilms.
00:06:12: das ist nämlich Benedict Cumberbatch.
00:06:14: Mein Gott hat ja ne Stimme.
00:06:17: Aber ich hoffe, die treuen zuhörenden Stellen mir positiv gewogen fest.
00:06:22: Dass ich auf diese Dienstreise das große schwere Mikrofon mitgenommen habe und nicht dieses kleine Ding was so klingt als würde ich am Telefon sein
00:06:30: Das ist mir schon sehr positiv aufgefallen.
00:06:33: Ja der Film How To Live On Earth Der ist rund sixundneinzehn Minuten lang ein Dokumentarfilm Und eben präsentiert und erzählt von Benedict Cumberbatch Statt der üblichen Krisenbilanz Meisten Dokumentarfilmen halt irgendwie aus diesem Metier kennt, stelle halt andere Fragen und das finde ich eigentlich ganz schön.
00:06:54: Wie können wir Natur so schützen?
00:06:56: Und wiederherstellen dass auch Ernährung, Wirtschaft und eben auch menschliches Wohlbefinden davon profitieren.
00:07:01: Das macht ja auch ganz wunderbar in der Struktur des Films.
00:07:05: Es ist kein klassischer Klimawarnfilm wenn gleich dort ein paar Geschichten erzählt werden was nicht so gut läuft auf der Welt.
00:07:12: aber er wechselt sich halt immer sehr gut ab, auch zwischen den positiven Geschichten und ist natürlich aufgrund dessen auch hoch emotional und auch inspirierend.
00:07:21: Die Macher beschreiben ihn als How-to Film eben für eine Zukunft in der Menschen Natur gedeihen können.
00:07:27: Die übergreifende Frage dieses Dokumentarfilms lautet Wie können Menschen mit der Natur statt gegen sie leben?
00:07:34: Da werden drei Fragen aufgeworfen die drei how to fragen.
00:07:37: einmal es ist how to value nature also wie bewerten wir natur the future, wie ernähren wir uns auch in Zukunft?
00:07:45: und how to feel human.
00:07:47: Wie bleiben wir auch mit der Natur verbunden?
00:07:49: Entsprechend geht es um Ökosysteme und Ökosesystemdienstleistungen und natürlich auch Wirtschaft, Ernährungssysteme sowie das Wohlbefinden und eben auch unseren Naturzugang.
00:07:59: Dabei sind sehr unterschiedliche Perspektiven.
00:08:01: also die Beiträge folgen unter anderem Klimaktivistin Xie Bastida, eine Mexikanerin auf jeden Fall.
00:08:09: Ich hoffe ich habe das jetzt einigermaßen gut ausgesprochen.
00:08:11: Den Feldbiologen und Wildlifefilmer Dan O'Neill sowie den früheren White House Koch- und Foodunternehmer Sam Cas zusammen.
00:08:21: Kleiner Randnotiz an der Stelle.
00:08:23: Ich kannte die alle drei nicht.
00:08:24: Dan O Neill werde ich mit Sicherheit mal in dieses Rabbit Hole reingehen weil so viel... positive Energie, wie dieser Mann versprüht auch in diesem Dokumentarfilm.
00:08:32: Das ist schon außergewöhnlich, ihr wollt mir den mal angucken.
00:08:35: So eine kindliche Energie... In dem Beitrag gibt es auch einen Stelle wo er in Singapur Otter auf der Straße mehr oder weniger trifft und alleine ihn dabei zuzusehen, wie er sich freut, das ist schon sehr anstecken muss ich dazu sagen.
00:08:47: Es gibt Beispiele in diesen Dokumentarfilmen die ich auch so noch nie gehört habe oder kannte.
00:08:52: Ich will mal eins nur zum besten geben Professorinnen und auch Studenten, die sich darum kümmern Riffe wiederherzustellen auf dem Malediven.
00:09:04: Also die Forschende nutzen dort eben Klangaufnahmen gesunder Riffe um Fische anzulauchen und die Erholung der Riffe zu unterstützen.
00:09:13: Das ist ein wirklich schönes und anschauliches Beispiel dafür, dass Naturschutz nicht nur Natur in Ruhe lassen bedeuten mag sondern eben auch gezielte Wiederherstellungsarbeit sein kann.
00:09:24: Die Korallenriffe passen besonders zu diesen ersten beiden Fragen How-to Value Nature und How to Feed Nature als Ökosystem, das wieder hergestellt werden kann.
00:09:33: Aber eben auch als Lebensraum für die Fische wo menschliche Ernährung hinterhängt.
00:09:39: Es gibt habe ich im Internet gelesen auch natürlich Kritikpunkte zu der Darstellungsweise weil Natürlich kann man auf der einen Seite sagen, das sind indigene Völker werden dargestellt wie sie halt mit Natur leben.
00:09:50: Das ist dann so ein bisschen esoterik.
00:09:52: wie auch immer oder will ich mich gar nicht jetzt darauf einlassen?
00:09:55: Ich habe eine Guardian-Kritik halt gelesen die nur angemerkt hat ja klar wir sehen genau diese diese Lösungen.
00:10:02: nichtsdestotrotz.
00:10:03: Der fehlt der Hinweis dass auch politische Maßnahmen dafür notwendig sind da Der Film ein wenig distanziert zu.
00:10:12: Nichtsdestotrotz wie ich finde, ein sehr inspirierender Film natürlich link in den Show notes.
00:10:17: schaut euch das gerne mal an.
00:10:21: So auf meinem Spaziergang hier ist mir zum Glück noch ein zweites Thema untergekommen sonst hätte ich gar nichts im Breden gehabt und zwar sind mir relativ schnell viele blaue Schränke aufgefallen so wenig wie eine kleine Packstation und da habe mich dann gefragt was die eigentlich machen.
00:10:39: Und wir haben ja schon oft über Batterieswapping gesprochen in Deutschland für LKW.
00:10:44: Das wird untersucht, aber implementiert eigentlich erst in China.
00:10:48: In Deutschland gibt es einfach viele Bedenken, viele offene Fragen.
00:10:51: ohne Schip der Akkus und so weiter sind wahrscheinlich auch alle relevant und muss man beantworten.
00:10:57: ich finde das Thema in jedem Fall spannend.
00:10:59: Ja und diese blauen Schränke hier in Vietnam steten sich dann auch als Batteriesupping Station heraus allerdings nicht für Lkw.
00:11:05: dafür werden sie ein bisschen klein gewesen für elektrisches Scooter.
00:11:10: Denn Scooter, das ist hier das wichtigste Fortbewegungsmittel.
00:11:14: auf einen Erwachsenen kommt hier etwas mehr als ein Scooter – ca.
00:11:27: Zu Hause laden ist bei vielen schwierig.
00:11:29: Ein Scooter Akku braucht sechs bis acht Stunden und viele Wohn- und Bürogebäude verbieten das Laden im Haus, tatsächlich stehen nämlich viele Scooter in den Wohnzimmern mit – das fand ich auch sehr spannend zu sehen!
00:11:41: Und Wechsel dagegen dauert halt keine zwei Minuten.
00:11:44: Die Station die ich gesehen habe gehören zum größten Player in der Branche Winfast dem vietnamesischen Autobauer und er baut eben auch Elektroroller.
00:11:54: Zwanzigfünfundzwanzig hat Winfa über vierhunderttausend dieser Elektro-Holler schon verkauft und eben eine Lade Tochter gegründet, die dann die ersten vierenhalb tausend Wechselstationen aufgebaut hat.
00:12:05: Und bis Mitte des Jahres wollte man auf sechzigtausende dieser Schränke kommen.
00:12:11: Ob das wirklich geschafft wurde weiß ich nicht aber wenn ich mir anschaue wie viel Ich hier auf den kurzen Wegen in einer einzelnen Stadt schon sehe Dann ist es wirklich gar nicht so abwegig dass das zuviel sind.
00:12:22: Das Geschäftsmodell ist relativ einfach.
00:12:23: Man kauft den Roller ohne Akku, das macht ihn billiger als ein vergleichbaren Benziner und den Akku mietet man dann für ungerechnet sieben Dollar im Monat und jeder Wechsel kostet dann nochmal so ungefähr dreißig Cent.
00:12:36: Die Konkurrenz schläft natürlich auch nicht.
00:12:37: Honda betreibt seit Juni eigene Wechselstationen die ich jetzt nicht gesehen aber in Hanoi soll es da auch welche von geben.
00:12:44: Das Tauschen da soll denn auch kostenlos sein.
00:12:46: Es gibt ja noch eine ganze Reihe weiterer kleiner Start-ups, die eher so regionale Systeme aufbauen und testen.
00:12:54: Und Rückenwind gibt's auch aus der Politik.
00:12:56: Im Juli vier hat der Premierminister hier angeordnet dass ab Juli sechsundzwanzig keine Benzinmotorräder mehr innerhalb des innersten Rings von Erneufern dürfen.
00:13:06: das war dann aber wohl ein bisschen zu... aspirational, weil das hat man dann doch erst mal ein bisschen rausgeschoben.
00:13:12: Es gilt jetzt erstmal nur zeitlich für einen Teil der Altstadt und ab achtundzwanzig so.
00:13:16: diese Zone wachsen übrigens.
00:13:19: Für einkommensschwache Haushalte gibt es siebenhundertsechzig Dollar Zuschuss für den Umstieg.
00:13:24: also würde ich sagen die sozialen Kosten des Umstieges werden wir zumindest mit abgefedert.
00:13:29: Ein paar offene Punkte gibt's natürlich.
00:13:31: jeder Hersteller hat seinen eigenen Akku.
00:13:36: Ob sich am Ende dann ein Standard durchsetzt, ist völlig offen.
00:13:40: Auch wenn der eigene Player nur wirklich die allermeisten dieser Stationen betreibt.
00:13:44: und wie grüner Strom in den Akkus ist das natürlich auch noch eine andere Frage.
00:13:48: trotzdem fand ich mega spannend es hier zu sehen.
00:13:51: Ich habe ein bisschen an dem Bedienpanel rumgeguckt wie das alles so funktioniert.
00:13:56: Und wer sehen will wie Batteriewechsel als Massenmodell eben funktionieren kann sollte nicht nur nach China und Taiwan gucken sondern vielleicht auch einmal nach Vietnam Zumindest ein Ort, an dem ich es jetzt nicht erwartet hätte.
00:14:10: So!
00:14:11: Ich habe noch eine Kurz-News dabei aus der Welt der Robotik.
00:14:15: Moritz?
00:14:16: Denn ich habe am Mittwoch den siebten Zehn...
00:14:18: Hey!
00:14:20: Am Mittwocht den siebenzehnten hab' ich eine Nachricht in meinem LinkedIn Feed gefunden von meinen Freunden von CREACT.
00:14:28: Ich glaube die meisten aus der Logistik haben den Namen schon mal gehört.
00:14:31: Moriz du auch denke ich?
00:14:32: Ihr merkt euch jetzt Timo liest LinkedIn Nachrichten Ich nicht.
00:14:40: Okay, diese Aufforderung.
00:14:42: Nein, schreibt mir auf jeden Fall ich lese.
00:14:45: Aber zurück zu der kurzen News weil die machten ja mich richtig... Ja wie soll ich sagen?
00:14:49: Die hat mich emotional sogar ein Stück weit ergriffen und diejenigen die mich kennen wissen auch genau warum.
00:14:55: Erst mal zur Meldung C-React Salando in Ceva Logistics.
00:14:58: Ja, Staaten, KI-Gestützte, automatisierte und jetzt kommt es Retourenbearbeitung.
00:15:03: Und die erste operative Umsetzung läuft schon in dieser Partnerschaft.
00:15:08: Worum geht's?
00:15:10: Das ist etwas was ich ... Boah!
00:15:11: Ich weiß nicht genau wie lange ich davon schon erzähle dass ich Automatisierung auch beim Rettourenhandling sehe und ich wusste auch das Series daran arbeitet.
00:15:21: zwei Roboterarme, die halt miteinander interagieren und dementsprechend auch in der Lage sind ein Karton zu öffnen dort befindliche Produkt halt rauszuholen zu begutachten.
00:15:30: Wie die Retouren Fachleute sagen, zu gräden und dann eben in den weiteren Prozess zu bewegen.
00:15:38: Das ist etwas worüber ich schon wirklich seit Jahren spreche und ich weiß das Syriac auch daran gearbeitet hat und ich bin so froh dass sich jetzt so eine Meldung halt lesen kann da sowas jetzt im Live Betrieb halt ist.
00:15:48: also wenn Jens Jörg wenn ihr zu hört Ich hätte Bock auf eine Live-Berichterstattung an dem Standort, um zu sehen wie dieser Robot halt funktioniert.
00:15:56: Weil ich auch schon so lange davon rede dass das durchaus absolut Sinn macht.
00:16:00: Du kannst ja auf die linke Nachricht antworten!
00:16:04: Ja, ich mach das lieber hier rüber.
00:16:05: Das ist ein bisschen persönlicher als einfach nur geschrien.
00:16:07: Voll persönlich?
00:16:11: bisschen zur Einordnung, also technologisch C-Reacts Cortex Plattform.
00:16:15: Also die Physical AI, so nennen sie das ja, steuert diese zwei armingen Roboter, die zurückgesendeten Mode Artikel begutachten eben auch greifen und sortieren können und auch Artikel, die das System noch nie gesehen hat.
00:16:28: Keine Artikel.
00:16:28: spezifisches Training notwendig ist, auch dementsprechend klassifizieren sind schwierig, unvorhersehbare Mengen unterschiedlich verpackte zerknitterte Ware, Sissonalität, Wertverfall, hohe Stückkosten.
00:16:43: Siric sagt selber das härteste Manipulationsproblem der Mode-Logistik.
00:16:48: ich weiß dass die auch mal gesagt haben wenn wir dieses Problem lösen dann können wir echt viel in der Logistik machen.
00:16:53: Erster Meilenstein nach Zalannos Einstieg als strategischer Investor bei Sirics Series B Runde im Juli.
00:17:02: Mitteilung kam eben am besagt Mittwoch.
00:17:06: SEVA betreibt Zalando-Fulfillment, Retouren waren Eingang ohnehin bis mindestens zwanzig dreißig.
00:17:13: und der Markteffekt, das habe ich auch in einer Nachricht halt gelesen, finde ich auch ganz interessant.
00:17:16: die Zalandoo-Aktie her!
00:17:17: ... legte am Ankündigungstag um eins, vier drei Prozent zu.
00:17:20: Finde ich auch ganz interessant!
00:17:22: Ich persönlich habe eine emotionale Bindung zu dieser Nachricht.
00:17:25: Moritz war eher weniger.
00:17:26: aber wie gesagt... ...ich rede schon so lange von Robotern in dem Retourenhandling,... ...das mal endlich zu lesen erstmal hat schon bei mir kleine Gänsehaut vorgesagt.
00:17:34: Das ist meine kurze News.
00:17:35: Skeptisch war ich nur bei der Bewegung des Aktienkorpses.
00:17:40: So, das war's mit Weekly aus Vietnam und Waldrop II.
00:17:45: wirklich wirtschaftliche Zentren der Welt.
00:17:48: Schalten wir gerne nächste Woche wieder ein, wenn wir aber alle in Deutschland sind.
00:17:54: Das Gleiche in Grün ist dein Podcastprojekt von Timur Landner und Moritz Petersen.
00:17:57: Neue Weekly-Folgen gibt es jeden zweiten Freitag... nein!
00:18:01: Jeden Freitage.
00:18:05: Jeden zweiten Dienstag gibt es eine neue Folge Mitgast.
00:18:08: bei Fragen und Anregungen erreicht ihr uns unter podcastaddigig.show und jederzeit in Timo's LinkedIn Postfach.
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